Digitalisierung

Was BI-Software in der Medienbranche leisten kann

Foto: alphaspirit/ Fotolia.com
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19.09.2014.  Internationalisierung, Schnelligkeit, Wachstum im Online-Markt: Die Medienbranche gehört zu den Industrien, die sich aufgrund von Digitalisierung und fortschreitender Globalität mehr und mehr umstrukturieren müssen. Medienunternehmen sind daher auf innovative Business Intelligence (BI)-Lösungen angewiesen. Der Softwareanbieter Arcplan erklärt, wie die Herausforderung Digitalisierung am besten gemeistert werden kann.

Der Printbereich ist bei Auflage und Werbeumsatz auf breiter Front rückläufig, während digitale Medien zusehends an Bedeutung gewinnen. Das Problem: Die Online-Auftritte bringen den Verlagen noch keine Gewinne und die Anforderungen an die Preisflexibilität der Werbe- und Content-Angebote sind drastisch gestiegen. Innovative BI-Lösungen sind daher notwendiger denn je.

Interne Prozessoptimierung als Basis für Wettbewerbsfähigkeit


Die internen Prozesse eines Verlags sind massiv betroffen, wenn es darum geht, mit digitalen Inhalten Umsätze zu generieren. Während früher ein Webauftritt beispielsweise Content aus dem „Flaggschiff“ Print zweitverwertete, um online Präsenz zu zeigen, sind heute weitreichendere Maßnahmen erforderlich. Die Fragen, wie zahlende Kunden für Online-Inhalte gewonnen und gebunden werden können und welche Werbepartner zu welchem Preis an welchem Werbeplatz einsteigen, sind existentiell. Hier bringt nur eine enge Verzahnung der On- und Offline-Einheiten und ein optimierter Workflow die notwendige Transparenz, die in der BI-Anwendung des Verlags abgebildet werden kann.

Bezahlschranken inhaltlich klassifizieren


Immense Bedeutung haben in der Wertschöpfungskette der Verlagshäuser neben Werbeeinahmen seit kurzem auch Bezahlschranken. Diese definieren, wo der kostenlose Content, der als Teaser fungiert, aufhört und wo Inhalte anfangen, mit denen Geld verdient wird. Wichtig ist dabei die inhaltliche Klassifizierung. Wie weit erhält der Anwender kostenlose Inhalte und auf welchem Modell basierend wird er dann in den kostenpflichtigen Bereich übergeleitet? Das kann nach quantitativen Kriterien erfolgen, bei denen der Anwender eine bestimmte Anzahl Artikel kostenlos lesen darf und danach pro Artikel zahlt. Doch auch Abo-Modelle können funktionieren, bei denen der Leser generell Premium-Content nur gegen Bezahlung erhält.

Bei der Implementierung derartiger Modelle ist es stets wichtig, aktuelle Informationen über Zugriffe und Umsätze dem Unternehmen schnell, verständlich und abteilungsübergreifend zur Verfügung zu stellen, um Inhalte gezielt auf die Anforderungen und Interessen der zahlenden Klientel zu optimieren.

Bei der Auswertung von Nutzungsprofilen ist daher eine leistungsfähige Software gefragt, die Präferenzen der einzelnen Leser in Echtzeit herausfiltert und damit wertvolle Informationen für die Optimierung des Content liefert. Mittels Business Analytics und Business Intelligence wird hier die nötige Transparenz für den Verlag geschaffen, die für eine erfolgreiche Content-Gestaltung erforderlich ist.

Herausforderung Organisation


In der Organisation ist es erforderlich, die digitale Welt komplett zu integrieren und sie in die gesamte Struktur einzubinden. Dabei werden neue Parameter definiert, mit denen die Effizienz von Content hinsichtlich seiner Vermarktung gemessen wird. Für Medienberater ist es wichtig, genaue Informationen zu erhalten, um beispielsweise Anzeigenkunden ein optimales Werbeumfeld bieten zu können. Aufgrund der hochdynamischen Struktur von digitalen Inhalten ist das ein fließender Prozess, der ständig überwacht werden muss. Sehr viele Parameter ändern sich gleichzeitig. Damit eine Analyse das vollständige Bild zeigt, werden auch die Aufwände wie beispielsweise Recherchekosten erfasst.

Herausforderung Markt und Wettbewerb


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