Marken-Ranking

Kundenorientiert mit starker Community: BMW ist digitaler Champion 2014

09.09.2014.  BMW ist Deutschlands erfolgreichste Marke im digitalen Raum, belegt die Studie „Digital Brand Champion 2014“ von „Wirtschaftswoche“ und der Strategieagentur Diffferent. Vorjahressieger Audi belegt Rang zwei, auf den Plätzen drei bis zehn folgen Adidas, Sony, Volkswagen, Mercedes-Benz, O2, HTC, Vodafone und Nike.

Mit dem Wettbewerb „Digital Brand Champion“ zeichnen „Wirtschaftswoche“ und Diffferent jährlich Unternehmen aus, die ihre Marken im digitalen Zeitalter am besten etabliert haben. Dabei haben die Studienautoren innerhalb eines Jahres eine Menge Bewegung festgestellt.

Beherzte Offensiven von HTC und Sony


So konnte Sony beispielsweise von Platz 27 des Vorjahres den vierten Platz erobern. HTC hat mit einer beherzten Offensive im deutschsprachigen Markt den Sprung in das „Relevant Set“ der Verbraucher geschafft und gewann auf Anhieb Platz acht. Weitere Aufsteiger sind L'Oréal, die Deutsche Bahn, die Telekom und die Commerzbank.

Alexander Kiock, Geschäftsführer Diffferent, kommentiert: „Das zeigt, dass sich Engagement und Investments in die digitalen Kanäle und sozialen Medien unmittelbar auszahlen. Erfolgreiche Marken nutzen neben den Platzhirschen wie Facebook und Twitter zunehmend auch eigene Plattformen, weil sie im digitalen Raum gelernt haben, dass sie wichtige Schnittstellen zur Lebenswelt ihrer Kunden selbst gestalten müssen.“

Inhalte an den Kundenbedürfnissen ausrichten


Die Qualität des Markenerlebnisses muss nach Überzeugung Kiocks nicht nur am Handelsplatz, in der analogen Kommunikation, bei Events und im Kundenbeziehungsmanagement beziehungsweise im Service absolut perfekt sein, sondern auch auf sämtlichen digitalen Touchpoints. Marken müssten ihren eigenen Content noch stärker auf die Bedürfnisse der Menschen ausrichten, um mit starken Storys Kunden zu gewinnen und involviert zu halten.

Laut der Studie ist für den Erfolg einer Marke im digitalen Zeitalter die gute Performance in allen vier Kategorien der Markenführung entscheidend: bei der Vernetzung der wichtigsten Touchpoints, an denen die Marke mit den Konsumenten in Berührung kommt, beim Angebot relevanter Nutzwerte bei Services und Inhalten, beim Aufbau und der Pflege kundenorientierter Beziehungen und beim Erkennen von neuen Trends und der Nutzung von neuen Technologien.

Digital Brand Scorecard


Bei der Studie Digital Brand Champion werden alle zentralen Aspekte der Markenführung ausgewertet. Dazu hat Diffferent eine Digital Brand Scorecard entwickelt. Die vier Bewertungskategorien sind Relationship Value, Digital Brand Integrity, Digital Brand Assets und Innovation Leadership. Die Kategorien werden dabei auf 16 objektive Kennziffern (KPIs) heruntergebrochen. Damit wurde die digitale Performance der 125 bekanntesten deutschen Marken aus 22 Branchen gemessen. Kiock zufolge kann mit der Digital Brand Scorecard nachgewiesen werden, dass ein Markenunternehmen eine hohe Aufmerksamkeit bei Verbrauchern erzielen kann, wenn es ganz gezielt an den richtigen Stellhebeln der digitalen Markenführung investiert.

Konsistenter Auftritt von BMW


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