Deloitte-Studie

Der CIO als IT-Betreuer oder Wachstumstreiber?

Foto: IBM
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01.10.2014.  Chief Information Officers nehmen in Unternehmen meist eine konservative Rolle ein, indem sie hauptsächlich bestehende IT-Systeme betreuen. Doch das wirtschaftliche Umfeld ändert sich. Wurde in der Vergangenheit nur selten in IT investiert, setzen Unternehmen nun neue Schwerpunkte für stärkeres Wachstum.

Dies zeigt die jetzt veröffentlichte Studie „CIO Survey 2014 – CIOs: At the Tech-junction“ von Deloitte, für die mehr als 900 CIOs in 49 Ländern befragt wurden. Weiter zeigt sie, dass Investitionen in innovative Technologien für viele Unternehmen auf der Prioritätenliste stehen, um ihre Geschäftspläne an der fortschreitenden Digitalisierung der Wirtschaft neu auszurichten.

Zögern bei risikoreichen Investitionen


Jedoch werden immer noch mehr als 50 Prozent des CIO-Budgets heute für IT-Basisdienste verwendet, lediglich 22 Prozent sind für Wachstum eingeplant. Der Großteil der Befragten sieht in Letzterem jedoch die höchste Priorität für die kommenden zwölf bis 18 Monate. Das Missverhältnis liegt unter anderem am Zögern der geschäftsführenden Entscheidungsträger bei risikoreichen Investitionen.

„Weltweit rücken Innovation und Wachstum in den Fokus. Mit der rasanten Entwicklung neuer Technologien könnte sich die Rolle der CIOs grundlegend verändern. Sie müssen sich entscheiden, ob sie Seelsorger für die Unternehmens-IT bleiben oder Triebfeder kommenden Wachstums durch technologische Innovation werden wollen“, erklärt Peter Ratzer, Partner und Leiter Technology bei Deloitte.

Verbesserung des Risiko- und Sicherheitsmanagements


Der Trend zunehmender IT-Budgets setzt sich 2014 fort – 77 Prozent der befragten CIOs gaben an, dass ihr Budget im Vergleich zum Vorjahr gestiegen oder auf demselben Niveau geblieben ist. Durch die zusätzlichen Mittel rückt unter anderem die Verbesserung des Risiko- und Sicherheitsmanagements in den Vordergrund. Zudem beschäftigt sich fast die Hälfte der CIOs aktiv mit dem Thema Analytics, für die sie sich mehr Investitionen wünschen.

Die Mehrheit der CIOs sieht ihren Schwerpunkt bei der Pflege der Firmen-IT und stellt Profit, Innovation und Wachstum hintenan. Und damit auch die Möglichkeit, in neue Technologien zu investieren und den IT-Bereich zu einem profitablen Unternehmensteil zu machen. Nur jeder fünfte Studienteilnehmer sieht eine Chance, diese Themen zu priorisieren. 30 Prozent würden hingegen größere Investitionen in Big Data & Analytics tätigen, wenn ihnen mehr Geld zur Verfügung stünde.

Auf Augenhöhe mit der Geschäftsführung


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