Werbewirkungsanalyse

Tankstellenwerbung fördert das Markenimage

Foto: Alvern Media
Foto: Alvern Media
14.01.2014.  Werbung an Tankstellen eignet sich nicht nur für Produkte, die es vor Ort zu kaufen gibt. Darauf weisen die Ergebnisse einer aktuellen Marktforschung hin. Alvern Media, Anbieter von Werbeformaten an Tankstellen, hatte die Kampagne eines überregionalen Versicherers mit einer Befragung begleitet. Dieser hatte im Herbst 2013 Eingangstüren sowie Zapfpistolen mit unterschiedlichen Kampagnenmotiven belegt.

Eine direkt nach dem Tankstellenbesuch durchgeführte Befragung von mehr als 500 Kunden ergab, dass die Werbung auf Zapfpistolen offenbar auffälliger ist, während die Motive auf den Türen zum Shop besser ankommen. Der hohe Aufmerksamkeitswert für die Werbung auf Zapfpistolen liegt unter anderem daran, dass die Auswahl der richtigen Spritsorte beim Tanken die Aufmerksamkeit auf die Zapfpistole lenkt.

Kaufkräftige Zielgruppe


Grundsätzlich ergab die Analyse: Über 80 Prozent der Befragten tanken mindestens viermal im Monat. Lukrativ ist für Werbungtreibende zudem die Altersgruppe: Weit über die Hälfte der Tankstellenbesucher sind zwischen 30 und 49 Jahre alt und zählen damit zur kaufkräftigsten Zielgruppe. „Tankstellen-Werbung als reines Point-of-Sale-Medium einzustufen, ist zu kurz gegriffen“, betont Thorsten Huneke von Alvern Media. „Auch Produktgruppen, die in einem engen Zusammenhang mit dem Umfeld Tankstelle stehen, erzielen eine hohe Werbewirkung.“ Huneke hält Automobilmarken, Radiosender sowie Versicherungen und Banken als geeignet für die Botschaften entlang der Mobilitätskette der Autofahrer.

Dass Kampagnen an Tankstellen die direkte Nachfrage fördern, weil Werbung, Kaufentscheidung und Point of Sale unmittelbar zusammen liegen, gilt Alvern Media zufolge in der Branche als gesicherte Erkenntnis. In den Fokus der Werbungtreibenden rücke das Umfeld zudem, weil es sich regional aussteuern lasse und Zielgruppen erreicht würden, die viel unterwegs sind und deshalb mit klassischen Medien immer schwieriger angesprochen werden können.

Großes Warensortiment jenseits von Benzin


Unlängst hätten außerdem die Ergebnisse der Trendanalyse „Wahrnehmung und Akzeptanz“ von Ambient Media belegt, dass Werbeträger wie Eingangstüren oder Zapfpistolen zu den kontaktstärksten Ambient Locations zählen. Die Studie des Fachverbandes Außenwerbung und PosterSelect bescheinige der Tankstelle, die auffälligste Umgebung für Ambient Medien zu sein – mit großem Vorsprung vor Flughäfen, Bahnhöfen, Geschäften, Kino oder Kneipen. „Eine der Gründe für diese hohe Akzeptanz ist, dass die Nutzung von Tankstellen inzwischen weit über das reine Betanken hinausgeht“, sagt Huneke. Insofern seien sie ein unverzichtbarer Touchpoint für Werbungtreibende.

(Ambient Media / asc)

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