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In 87 Prozent der EU-Haushalte wird 2013 digitales Fernsehen geschaut. Die Volldigitalisierung haben Finnland, Griechenland, Italien und Großbritannien bereits geschafft; in Deutschland empfangen inzwischen 69 Prozent digitales Fernsehen. Bei den digitalen Verbreitungswegen liegt der Satellit (33 Prozent) vor DVB-T (29 Prozent) und Kabel (14 Prozent). Die Verbreitung von IPTV liegt EU-weit bei elf Prozent. Hier ist Frankreich mit 40 Prozent Spitzen- und Vorreiter, in Deutschland schauen nur fünf Prozent der Haushalte IPTV.

Mit 97 Prozent verfügt nahezu jeder Haushalt in der EU über einen Fernseher, 56 Prozent über mindestens ein Zweitgerät. In 77 Prozent (2012: 70 Prozent) der Haushalte stehen HD-fähige Geräte, in 20 Prozent (2012: 14 Prozent) internetfähige Fernseher. In Deutschland ist die Ausstattung mit neuer Fernsehtechnik überdurchschnittlich: 79 Prozent besitzen hochauflösende Bildschirme und 29 Prozent Connected-TV.

Social TV – ein Trend mit Zukunft


Die Marktdurchdringung von Smartphones und Tablets steigt: In der EU haben 64 Prozent der Bürger ein Smartphone (2012: 52 Prozent). Die meisten Smartphones gibt es in Finnland (94 Prozent), den Niederlanden (85 Prozent) und Großbritannien (84 Prozent). Zum Vergleich: In den USA liegt die Verbreitung von Smartphones bei 74 Prozent, in Deutschland bei 64 Prozent. Etwas anders verhält es sich im Tablet-Markt, der in der EU 14 Prozent ausmacht (2012: 7 Prozent): Hier liegen die USA mit 32 Prozent vor Großbritannien (30 Prozent), Frankreich (18 Prozent) und Deutschland (17 Prozent).

Hoch ist die Interaktivität rund um das Fernsehprogramm: Auf Facebook, bei Twitter, WeChat oder WhatsApp, in Blogs und auf Newsseiten sind Fernsehinhalte die heißdiskutierten und vielgelesenen Themen und können die Bekanntheit von Sendungen hochtreiben. Der zweite Bildschirm des Smartphones oder Tablets gehört bei jüngeren Fernsehzuschauern wie selbstverständlich dazu. Mit dem größer werdenden Social-TV-Angebot, den entsprechenden Fernsehgeräten oder Second Screens wird Fernsehen und auch Werbung zunehmend interaktiv und kommunikativ.

Die Studie „Television International Key Facts“ von IP Network analysiert Zahlen des Vorjahres aus inzwischen 308 Millionen europäischen TV-Haushalten in 35 Ländern, den USA, Japan, Brasilien und China. Die Werte basieren auf dem Gesamtpublikum des jeweiligen Landes. Die Daten liefern Eurodata TV, eine Tochter von Médiamétrie, IHS Screen Digest und lokale Institute. Artikel und Interviews internationaler TV-Experten ergänzen das Zahlenmaterial. (IP Network/asc)

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