Nielsen-Erhebung

Außenwerbung steigert Marktanteil auf über fünf Prozent

Foto: FAW
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21.01.2014.  Mit kräftigen Zugewinnen beim Bruttoumsatz und einem weiter wachsenden Marktanteil geht die Außenwerbung in Deutschland gestärkt aus dem zurückliegenden Geschäftsjahr hervor. Rund 1,4 Milliarden Euro platzierten die Werbung treibenden Unternehmen 2013 bei den Out of Home-Medien und damit elf Prozent mehr als im Vorjahr.

Diese Dynamik übertrifft derzeit die klassischen Medien Fernsehen und Radio sowie das Internet. Diese weisen Umsatzzuwächse zwischen 5,7 und 3,5 Prozent auf, allerdings auf zum Teil weitaus höherem Niveau. Wie die aktuelle Analyse des Werbemarktes 2013 durch das Informations- und Medienunternehmen Nielsen zeigt, betrug die Wachstumsrate im vergangenen Jahr zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Umsatzentwicklung klassische Medien

2013 (Mio. €)2012 (Mio. €)Veränderung
Gesamtmarkt26.67126.157+ 2,0 %
Fernsehen11.98711.336+ 5,7 %
Print 8.5829.010- 4,8 %
Internet2.9592.859+ 3,5 %
Radio1.5891.533+ 3,6 %
Out of Home1.4521.308+ 11,0 %
Kino101103- 2,1 %

Basis: Bruttowerbeaufwendungen nach Nielsen
Quelle: FAW, Januar 2014

„Die jetzt von Nielsen vorgelegten Zahlen zeigen deutlich, wie sehr das Vertrauen der Werbekunden in die Außenwerbung gewachsen ist“, betont Jochen C. Gutzeit, Geschäftsführer des Fachverbands Außenwerbung (FAW). Das gute Abschneiden des Mediums im Jahr 2013 setze eine seit Jahren anhaltende positive Entwicklung fort und dokumentiere einen grundlegenden Wandel in der Wertschätzung von Out of Home: „Der ,Werbeträger´ öffentlicher Raum mit den dort vorhandenen Kommunikationsmöglichkeiten profitiert von der steigenden Mobilität der Bevölkerung und etabliert sich damit immer stärker als reichweitenstarkes Massenmedium, das alle Kundengruppen erreicht“, sagt Gutzeit.

Der Marktanteil der Außenwerbung ist 2013 wie auch in den Jahren zuvor gestiegen und liegt nun bei 5,4 Prozent. „Es ist noch gar nicht so lange her, dass fünf Prozent Marktanteil für die Außenwerbung als Top-Ziel definiert wurde. Jetzt haben wir bereits die Sechs-Prozent-Marke im Blick“, sagt Gutzeit. Dies wiege umso schwerer, als die Werbeaufwendungen insgesamt nur wenig steigen und der intermediale Wettbewerb entsprechend hart sei.

(FAW/asc)

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