absatzwirtschaft Kolumne 2014

  • Frank Bacher
    Private Werbemarktplätze – Der Sicherheitsschlüssel zu Premium-Inventar Auf der dmexco ging es wieder hoch her zum Thema Automated Advertising. Dabei wurde betont, dass Realtime Bidding (RTB) nicht nur Performance kann, sondern auch Branding. Den Sicherheitsschlüssel für den programmatischen Verkauf von Premium-Inventar bieten die sogenannten Private Marketplaces (auch bekannt als Private Exchanges oder Direct Orders oder Automation). Doch was hat es damit auf sich? mehr...
  • Anne M. Schüller
    Chancen warten nicht auf Budgetierungstermine Es ist wieder soweit. Budgetierungsprozesse und Planungsexzesse, durch die für die nächsten Wochen die halbe Firma in Lähmung verfällt, sind wieder dran. Doch nicht nur die Marketingleute sind von der Zahlenseuche befallen, vor dem Kennziffernjoch ist niemand gefeit. Selbst die Mitarbeiterperformance wird nun über Dashboards und Cockpits gesteuert, so als ob Menschen Maschinen wären, bei denen man die Anzahl der Umdrehungen misst. mehr...
  • Jürgen Häusler
    Chinas nächster langer Marsch Erobert China nun mit starken Marken den Weltmarkt? Eine erste Erfolgsgeschichte existiert. "Make it possible" – mit diesem Versprechen betritt aktuell der weltweit drittgrößte und gleichzeitig in den meisten Märkten der Welt wohl unbekannteste Anbieter von Smartphones den globalen Werbemarkt. Der sichtbare Lohn der Anstrengungen: Huawei rückt als erste Marke aus China mit einem Markenwert von über 4 Mrd. US Dollar in die Liste der 100 wertvollsten Marken von Interbrand vor. mehr...
  • Christian Thunig
    Die Krise steckt in einer Krise Krisen sind unter Druck geraten: Sie wirken wesentlich schwächer und ziehen schneller vorbei als früher. Das konstatiert Frank Roselieb vom Institut für Krisenforschung. Im Grunde haben wir es schon längst gespürt, aus Expertenmund kommt die Bestätigung. Aber wo liegen die Gründe? Ganz einfach: in der scheinbar totalen Transparenz unserer Medienwelt. mehr...
  • Vince Ebert
    Das 1x1 der SelbstvermarktungOb Nahostkonflikt oder Energiewende: Wir diskutieren gerne in Blogs, Polit-Talkshows oder Zeitungen – bevorzugt bei völliger Ahnungslosigkeit. mehr...
  • Michael Brandtner
    Interbrand Top 100: Achten Sie auf Platz 94 und Platz 98Gerade eine Woche ist es her, dass Interbrand wie jedes Jahr die Liste der 100 wertvollsten globalen Marken dieser Erde vorgestellt hat. Wenn man einen schnellen Blick, vor allem auf die Top Ten wirft, dann hat sich wenig verändert. Apple liegt weiterhin vor Google, Coca-Cola, IBM und Microsoft. Dahinter folgen General Electric (GE), Samsung, Toyota, McDonald’s und Mercedes-Benz. So gesehen hat es in den Top Ten im Vergleich zum letzten Jahr nur eine Veränderung gegeben. Mercedes ist von Platz 11 auf Platz 10 vorgestoßen und Intel von Rang 9 auf Rang 12 zurückgefallen. mehr...
  • Armin Hingst
    Wa(h)re MärchenerzählerAlle wissen, wenn Ulrich loslegt, bleibt kein Auge trocken – seine Anekdoten aus der Vertriebspraxis reißen jeden mit. „Hat der Einkäufer doch tatsächlich Wasser in den Augen, als ich ihm vorgelogen habe, dass ich ohne die Provision vom Auftrag die Spezialklinik meiner todkranken Frau nicht mehr bezahlen kann ...“ mehr...
  • Christian Thunig
    Unter die Räuber gekommen?Chinas größter Onlinehändler Alibaba ist jetzt an der New Yorker Börse gelistet und rückt damit auch der westlichen Welt deutlich näher. Und es kommen einem sofort Bilder in den Kopf: Alibaba und die 40 Räuber. Nicht zuletzt durch die Konnotation der Vorstellung Chinas mit Vokabeln wie "Zensur", "Kommunismus" oder "gelbe Gefahr" ist man versucht, diesem Marktplatz zu misstrauen. mehr...
  • Jürgen Häusler
    Wird „No Logo" mehrheitsfähig?No Logo! Seit seinem Erscheinen (1999) gilt der internationale Best- und Dauerseller von Naomi Klein als „Bibel der Bewegung" (New York Times) gegen die Auswüchse des globalen Kapitalismus. Die klare Aufforderung an die bewegte Welt: Kämpft gegen die Macht von Marken! Verstanden und in Aktionen umgesetzt wird sie seitdem von kapitalismuskritischen Bewegungen wie Attac und Occupy – und nun von der EU-Bürokratie? So jedenfalls interpretieren Betroffene in der werbetreibenden Industrie und in der Werbebranche die zunehmenden Versuche aus Brüssel, Werbung einzuschränken. Danach stellt die Marktwirtschaft in Frage, wer Reklame an die Kette legen will. mehr...
  • Wolfgang Hünnekens
    Die Revolution der Smartphones hat gerade erst begonnenDer Rummel rund um das neue iPhone war und ist weltweit gigantisch. Kaum ein Online-Kanal, Zeitung, Magazin, Radio oder TV-Sender, der nicht über das neue Apple-Smartphone berichtet hat. Kein anderes technisches Gerät hat unser Leben in den vergangenen Jahren derart verändert, wie die mobilen Telefon-Computer. Wie spät ist es? Wie wird das Wetter? Wann kommt der Bus? Welche Strecke ist die Schnellste? Die Antwort gibt’s beim Blick aufs Smartphone. Es ist immer dabei und bestimmt unser Kommunikationsverhalten. mehr...
  • Benjamin Krapp
    Verkaufspersonal als Stolperstein des stationären Einzelhandels?„Geschäfte sind Mittelalter. Sie wurden nur gebaut, weil es kein Internet gab.“ So oder so ähnlich pfeifen es nicht erst seit Mitte Juni 2014 die Spatzen von den Dächern, als Internet-Pionier, Multi-Gründer, Investoren-Profi und Rocket Internet-CEO Oliver Samwer auf dem Konsumgüterforum CGF in Paris dieses Statement zum Besten gab. Auch wenn man in diesen – zugegeben – drastischen Abgesang auf den stationären Einzelhandel (in Deutschland) nicht einstimmen mag, so ist doch nicht von der Hand zu weisen, dass die Branche schon bessere Zeiten gesehen hat. Eine rückläufige Anzahl Kunden, ein enttäuschendes Weihnachtsgeschäft, bestenfalls stagnierende Umsätze und verschwindende Ladenlokale sind nur einige Symptome dieser Entwicklung. mehr...
  • Konrad Weßner
    Google – Eine Automarke?Hinter vielen der Aufsteigermarken aus dem Silicon Valley stehen starke Persönlichkeiten, starke Visionen und häufig auch der Anspruch, die Welt ein bisschen besser zu machen. So will Google Mitgründer Sergey Brin mit dem neuen Roboter-Auto des Internet Riesen nicht weniger als die weltweite Mobilität verändern, den Bedarf an individuellem Autobesitz und Parkplätzen reduzieren und Menschen das Autofahren ermöglichen, denen dies bislang zum Beispiel wegen körperlicher Behinderungen nicht möglich war. mehr...
  • Michael Brandtner
    Der (nicht so) merkwürdige i8-Effekt oder was man von BMW lernen kannVor kurzem schrieb eine deutsche Werbefachzeitschrift vom „merkwürdigen i8-Effekt“. So wurde kein anderes Auto im ersten Halbjahr 2014 dermaßen stark beworben wie der BMW i8. Alleine von April bis Juni 2014 flossen 16,6 Millionen Euro in die Bewerbung dieses Modells. Verkauft wurden gerade einmal 23 Stück. mehr...
  • Andreas Gutjahr
    Warum Marken bei der Wahl der Musik aufpassen müssenMusik ist cool und Marken wollen cool sein. Das ist ja auch in Ordnung, denn wir alle kaufen ja auch viele Produkte, weil sie uns (hoffentlich) cooler machen. Besonders für die TV-Werbung bricht aber erst langsam die alte Methode auf, bei der der Spot fertig ist, wenn über die Musik nachgedacht wird. Oder schlimmer noch, als Platzhalter wird erstmal ein Hit von Coldplay unter die Bilder gelegt. mehr...
  • Anne M. Schüller
    Die Touchpoint-Manager kommenDie Telekom hat einen, die Versicherungsgruppe Baloise hat einen und der Software-Anbieter DoubleSlash auch: Die Rede ist vom Touchpoint-Manager. Um die riskante Silodenke zu überwinden, die in den meisten Unternehmen immer noch ausgeprägt ist, wie eine aktuelle Untersuchung ergab, ist der Touchpoint-Manager die geradezu ideale Besetzung. mehr...
  • Konrad Weßner
    BMW traut sich wasUm Wandel als Chance zu nutzen, stehen Marken immer stärker vor der Herausforderung, Zukunftskompetenz zum Beispiel bei der Besetzung neuer Technologien aufzubauen. Wie dies geht, zeigt uns BMW mit der Kampagne zum neuen Sportwagen i8. Das technisch innovative neue Fahrzeug der Münchner läutet mit futuristischem Design, extremem Leichtbau durch Carbon, Flügeltüren, Hybridtechnik und Fahrleistungen eines Rennwagens beim Kraftstoffverbrauch eines Kleinwagens eine neue Sportwagen-Ära ein. mehr...
  • Jürgen Häusler
    Marken am Ende! Oder am Anfang?Wie steht es um die Zukunft von Marken? Interessant ist nicht die Betrachtung von Einzelschicksalen. Da bilden sterbende Marken und neue Sterne am Markenhimmel natürlich einfach die zwei Seiten der einen Medaille. Spannend ist dagegen die Frage nach den Zukunftsperspektiven des Konzepts Marke. mehr...
  • Jürgen Gietl
    Intel und Samsung: Hilft ein neuer Standard den Marken?Können Sie sich noch an die Zeit vor USB (Universal Serial Bus) erinnern? Das war die Zeit, in der man einen Computer nicht einfach mit seinem Smartphone, Diktiergerät, externem Speicher oder einem anderen Endgerät verbinden konnte. Denn dafür gab es noch keinen Standard. Bis im Jahr 1996 der Chip-Riese Intel kam und die bis heute eingesetzte Lösung vorstellte. Das Problem dabei ist: Jeder kennt USB, aber keiner weiß, wer der Erfinder ist. Und das, obwohl USB vermutlich zu den Top Ten der verbraucherfreundlichsten Erfindungen der IT-Geschichte gehört. mehr...
  • Dr. Stephan Zoll
    Omnichannel als Chance für den Einzelhandel in DeutschlandDie technologischen Entwicklungen der vergangenen Jahre haben umfangreichen Einfluss auf unser tägliches Leben genommen. Fast jeder Deutsche nutzt das Internet für die unterschiedlichsten Dinge und über mobile Geräte mittlerweile auch von unterwegs. Wir bei eBay können vor allem den Einfluss dieser Technologien auf das Kaufverhalten der Menschen beobachten. mehr...
  • Malte W. Wilkes
    Auch Branding ist mausetotMarketing als Denkhaltung des gesamten Unternehmens ist mausetot, lautete eine meiner Kolumnen. Nicht jedem hat diese Aussage gefallen. Und doch beweist sie sich selbst in der Realität genauso wie die nächste scheinbare Undenkbarkeit: Branding stirbt den Tod. mehr...
  • Jürgen Häusler
    1+1=2 und 1,5+1,5=1,5?Rechenkünstler heben die Augenbrauen. Fußballfanatiker ahnen etwas. Fußballkenner wissen es. Also in diesen Tagen wir alle. Wenn in einer Mannschaft bessere Spieler neu hinzustoßen, die schlechtere Spieler ersetzen, spielt die Mannschaft nicht notwendigerweise besser, liefert den Zuschauern nicht notwendigerweise attraktivere Spielerlebnisse und erreicht nicht notwendigerweise größere Erfolge. Zwar ist eigentlich auf die einzelnen Spieler bezogen vieles besser geworden, aber im Ergebnis wird irgendwie alles schlechter. Ein seltsames Paradox, isoliert in der unberechenbaren Fußballwelt? mehr...
  • Jürgen Gietl
    Weltmeister Deutschland: Unsere Technologien haben schon gewonnenDie Firma GoalControl aus Würselen in Deutschland hätte sich keinen besseren Start der Fußball Weltmeisterschaft in Brasilien wünschen können. Beim 2:0 der Franzosen im Spiel gegen Honduras verhalf die deutsche Technologie unseren französischen Nachbarn zu einem gültigen Treffer, der ihnen sonst wohl verwehrt geblieben wäre. Und der Firma GoalControl verhalf sie zu weltweiter Bekanntheit. mehr...
  • Michael Brandtner
    Kunden denken in Kaufentscheidungen, nicht in DachmarkenMit dem „Vatertagsspot“ hat Philips sicher emotional einen Volltreffer gelandet, um damit auch die „Philips Familie“ oder besser die „Philips Produktfamilie“ als den Helfer im Haushalt zu positionieren. Diese Werbelinie im Sinne von Storytelling möchte Philips laut dem Marken- und Kommunikationschef für Deutschland, Österreich und die Schweiz Thomas Schönen fortsetzen. So meinte er kürzlich in einer deutschen Werbefachzeitschrift: „Die Marke bietet „einen reichen Schatz“, wenn es um Storytelling geht.“ mehr...
  • Christian Thunig
    Irren ist Marketing"Wir irren uns empor", bekannte 2009 Rainer Hillebrand, seines Zeichens Konzernvorstand bei Otto. Dabei war die Erkenntnis schon vor fünf Jahren nicht neu: Die absatzwirtschaft lebt seit rund sechs Jahrzehnten von dem Irrweg und jeder, der im Marketing arbeitet, weiß, dass es das Erfolgsrezept nicht gibt. mehr...
  • Dirk Ziems
    Umparken wohin?Der Marke Opel ist eine der aufmerksamkeitsstärksten integrierten Kampagnen der letzten Jahre gelungen: „Umparken im Kopf“. Doch was hat die Kampagne letztendlich für die Marke Opel erreicht? Schafft es die Kampagne tatsächlich, neues Interesse für die Autos von Opel zu wecken? Oder stellt sich nach der Kampagne kein positiver Image-Effekt ein? mehr...
  • Anne M. Schüller
    Crosschannel? Da crosst gar nichts!Kürzlich war ich Referentin auf der Managementtagung eines Mobilfunk-Anbieters. Im Verlauf des Events wurde der neue Marketingleiter vorgestellt: als „der natürliche Todfeind der Callcenter-Einheit“. Ich war perplex, sind doch beide Bereiche für die Kunden da. Erst meine Nachfrage ergab, warum das dort so gesehen wurde: Das Marketing versprach Dinge, die dann im Shop nicht eingehalten wurden – und die Callcenter-Mitarbeiter hatten ständig den Frust der enttäuschten Kunden im Ohr. mehr...
  • Michael Brandtner
    Markenaufbau: Vergessen Sie nie den zweiten Namen1981 schrieben Al Ries und Jack Trout in ihrem Marketing-Klassiker „Positioning“, dass der Markenname die wahrscheinlich wichtigste Einzelentscheidung im Marketing sei. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass in der Regel enorm viel Hirnschmalz und oft auch sehr viel Geld dafür verwendet wird, um den einen richtigen Markennamen zu finden. Nur in diesem Eifer wird oft übersehen, dass man zum erfolgreichen Markenaufbau nicht nur einen, sondern zwei Namen braucht. mehr...
  • Jürgen Gietl
    Nokia ist tot, es lebe Nokia!Im März 2011 begann eine der interessantesten Geschichten der Technologiemarken-Welt des neuen Jahrtausends. Apple löste Nokia, den ehemals weltgrößten Hersteller von Mobiltelefonen, als Marktführer bei Mobil- und Smartphones in Deutschland ab. Der Nokia-Marktanteil sackte von 38 Prozent Anfang Januar 2010 auf 24 Prozent im ersten Quartal 2011 ab. Im gleichen Zeitraum brillierte Apple mit dem iPhone und konnte mit einem Marktanteil von 11 Prozent auf 28 Prozent nach oben schießen. Die Bedeutung des einstigen Top-Players auf dem deutschen Handy-Markt bröckelte. mehr...
  • Oliver Roll
    Können Sie von Ihrem Friseur etwas für Ihr Pricing lernen?Ja, Sie können etwas lernen! Zumindest wenn es sich um einen Starfriseur in Frankfurt handelt. Schon "normale" Friseure beherrschen ja die Kunst der Preisdifferenzierung exzellent. Für Frauen und Männer unterschiedliche Preise durchzusetzen, ohne dass sich jemand ernsthaft beschwert, ist definitiv eine Meisterleistung. mehr...
  • Jürgen Häusler
    Marken in der (Welt-)PolitikDer Begriff Politik bezeichnet, so unser gängiges Verständnis, sämtliche Institutionen, Prozesse, Praktiken und Inhalte, die die Einrichtung und Steuerung von Staat und Gesellschaft im Ganzen betreffen. Marken werden in diesem Zusammenhang selten genannt. Sie gelten nicht als politische Institutionen. Ihre Entwicklung wird nicht als politischer Prozess verstanden. Ihre Haltungen, Handlungen und Angebote werden nicht als politische Inhalte deklariert oder wahrgenommen. Es gibt also keinen Zweifel: Marken sind nicht politisch. Oder? mehr...
  • Malte W. Wilkes
    Ihre Zahlen lügenZahlen sind in der Ökonomie und im Unternehmensmanagement gleichermaßen wichtig. Das Land, das im Bruttoinlandsprodukt nicht eine bestimmte Zehntelzielmarke erreicht, kommt in Trauerstimmung. In Company Budgets müssen Planzahlen erreicht werden. Unternehmen, die im EBIT[A]= Gewinn vor Zinsen, Steuern und sogar evtl. Abschreibungen nicht gut da stehen, bestraft der Anleger. mehr...
  • Konrad Weßner
    Wenn Marken den Verkaufserfolg verhindernZiel erfolgreicher Marken ist es, den Verkauf der darunter angesiedelten Produkte zu fördern. Doch wie sehen Strategien aus, wenn Marken in die Jahre gekommen sind und den Verkaufserfolg der Produkte eher verhindern als unterstützen? Dies ist vor allem dann tragisch, wenn die Produkte wettbewerbsfähig sind, die Marken aber nicht (mehr). Wie eine erfolgreiche Strategie in dieser Situation aussehen kann zeigt die aktuelle Opel-Kampagne „Umparken im Kopf“. mehr...
  • Thomas Koch
    Alles Murks!Haben Sie nicht auch manchmal das seltsame Gefühl, dass die Online-Werbung nicht so recht vorankommt? Bis auf die üblichen Verdächtigen unter den Viral-Kampagnen vom Stamme „Supergeil“ tut sich zu wenig, wenn man bedenkt, dass die Online-Nutzung immer weiter steigt und Mobile geradezu astronomische Zuwachsraten aufweist. mehr...
  • Jürgen Gietl
    Hannover Messe und Industrie 4.0: Stiefkind Vermarktung?Der Begriff Industrie 4.0 (die vierte industrielle Revolution) wurde in Deutschland geboren, doch Amerikaner sind besser in der Vermarktung und Chinesen schneller in der Entwicklung und Produktion derartiger Technologien. Deutsche Unternehmen sollten diesen Markt im Kopf der Kunden baldigst besetzen, bevor es die anderen tun. Bei der Hannover Messe, noch immer die wichtigste Industriemesse weltweit, wird wieder einmal deutlich, wie ingenieurs- und zahlengetrieben es in vielen Technologieunternehmen zugeht. Viele Produktentwickler und Ingenieure sind noch immer dem Irrglauben verfallen, ein gutes Produkt verkauft sich von selbst. mehr...
  • Malte W. Wilkes
    Native oder naive Werbung?Natürliches Olivenöl nennen wir nativ. Nativ kann auch die Bedeutung von heimatlich oder eingeboren haben. Ein schillerndes Wort ist „nativ“ also auf jeden Fall. „Native Advertising“ soll ein neuer Schrei sein, so die Trendsetter der Werbung. Es wäre also natürliche Werbung und diese grenzt diese ja augenscheinlich von unnatürlicher Werbung ab. Und falsch ist das sicherlich nicht ... mehr...
  • Jürgen Gietl
    Umparken für die MarkeJetzt ist sie also gelauncht, die neue Imagekampagne von Opel. Nach den Marketingdesastern der letzten Jahre hat die neue Marketingchefin ihr erstes Ausrufezeichen gesetzt. Und wie so oft fühlen sich sämtliche professionelle und freizeitmäßige Experten dazu berufen, einen Kommentar zu der Kampagne abzugeben. Vielleicht ist es aber ratsam, zwischen den Zeilen zu lesen. Denn es war von keinem der letzten Opel-Marketing-Verantwortlichen über soviel Respekt vor den vergangenen und aktuellen Spitzenleistungen der Marke zu lesen wie von Tina Müller. mehr...
  • Michael Brandtner
    Das andere Marketing oder den Kunden etwas wegnehmenTraditionelles Marketing ist vom „mehr“ getrieben: Mehr Kundenorientierung, mehr Produkte, mehr Dienstleistung, mehr Serviceangebote, mehr Vertriebskanäle, mehr Produkteigenschaften. Es scheint logisch, dass je mehr man den Kunden bietet, desto erfolgreicher wird man. Nur wenn man sich viele der wirklich großen Markenerfolge ansieht, dann beruhen diese auf dem genau gegenteiligen Denken. mehr...
  • Jürgen Häusler
    Rede zur Migrationspolitik (nicht nur) der SchweizIch möchte Ihnen allen ganz herzlich gratulieren. Ihnen, den Neubürgern, gratuliere ich, dass Sie nachhaltig ein integrierter und geschätzter Teil dieses so besonderen Teils der Welt, der Schweiz, sind. Und Ihnen, wenn ich sie so nennen darf, den Altbürgern, gratuliere ich, dass Sie sich weise und weitsichtig – wenn auch nicht ganz uneigennützig – immer wieder vielfältige Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kompetenzen zur Gestaltung ihrer Zukunft gesichert haben. mehr...
  • Malte W. Wilkes
    Amerikaner im Marketing besser„Die Amerikaner sind im Marketing besser als die Deutschen“, so erstens Martin Richenhagen, deutscher Chef des Landmaschinenkonzerns Agco mit Sitz in Georgia, USA. Zwar konstatiert er, dass man zweitens im großen US-Heimatmarkt Wachstum leichter erzielen kann und dass drittens US-Unternehmen zu Hause leichter an Kapital kommen. Doch einen Bezug zwischen diesen drei Aussagen stellt er nicht her. mehr...
  • Jürgen Gietl
    Fiat-Chrysler – Business Coup oder Markenfiasko?Die Konsolidierung auf dem Automarkt geht weiter. Global bauen können Fiat und Chrysler jetzt, ob sie deshalb global verkaufen, bleibt abzuwarten. Und es gibt reichlich Fragezeichen. mehr...
  • Jürgen Häusler
    Work-Death-Balance?Die Verteidigungsministerin will die Bundeswehr zum "familienfreundlichen Unternehmen" machen. Zeitgemäß begegnet sie der wachsenden Unzufriedenheit in der Truppe mit den Erfolgskonzepten der Wirtschaft und forciert den Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke. Und sie verkündigt dies medienwirksam. mehr...
  • Vince Ebert
    Die Macht der DüfteFür uns Menschen war der Geruchssinn lange Zeit der vielleicht wichtigste Sinn überhaupt. Er warnte uns vor verdorbenem Essen, vor Feuer und hatte großen Einfluss bei der Partnerwahl. Inzwischen orientieren wir uns hauptsächlich mit Augen und Ohren. Statt an Lebensmitteln zu riechen, schauen wir lieber auf das Haltbarkeitsdatum; noch bevor wir Feuer mit der Nase wahr nehmen, warnt uns der Rauchmelder mit einem grellen Piepsen; und einen potenziellen Partner lernen wir durch Geruch nur noch dann kennen, wenn er uns in einer Douglas-Filiale über den Weg läuft. mehr...
  • Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer
    Das System ADAC ist das ProblemBei der Wahl des beliebtesten Autos für den Preis „Gelber Engel“ hat der ADAC das Abstimmungsergebnis gefälscht. Gut zwei Wochen dürfte der ADAC von dem Recherche-Ergebnis der Süddeutschen Zeitung gewusst haben, ehe er die Manipulation zugegeben hat. Lapidar wird auf der Homepage mitgeteilt, daß der Kommunikationschef Ramstetter die absolute Zahl der abgegebenen Stimmen „geschönt“ hat und die alleinige persönliche Verantwortung übernimmt. Damit ist die Sache für den ADAC erledigt. Basta. mehr...
  • Michael Brandtner
    Markendesign – der Fluch des EinheitslooksEine wesentliche Markenkomponente heute ist das Markendesign, speziell auch, wenn es um das Produktdesign geht. Viele denken jetzt vielleicht spontan an Markendesign-Klassiker wie die Coca-Cola-Konturflasche, die blaue Nivea Dose, an die Maggi-Flasche, an Odol oder auch an Porsche, Mini, den VW-Käfer oder auch die gute, alte Ente von Citroen. Nur kann und darf das Design in vielen Fällen nicht statisch sein. mehr...
  • Malte W. Wilkes
    Marketing-Innovation im Konsens ist NonsensDer große Management-Denker Peter F. Drucker klärte uns auf: „Das Wirtschaftsunternehmen (hat) zwei – und nur diese zwei – Grundfunktionen: Marketing und Innovation“. Und natürlich trommeln zu Recht die Management-, Marketing- und Markengurus, dass spezifische Formen der Innovation erfolgsversprechend sind. David A. Aaker, ebenfalls Kolumnist an dieser Stelle, ist so einer. Dabei weist sein Blick auf ein großes Dilemma. mehr...
  • Jürgen Häusler
    Sind Marken die besseren Menschen?Was haben Bundeskanzlerin Merkel, Dadaisten im Zürich zu Beginn des 20. Jahrhunderts, Dissidenten in Ostdeutschland, und Sie und ich gemeinsam? Von allen werden persönliche und private Daten und Aktivitäten von Dritten systematisch gesammelt, gespeichert und mehr oder weniger intensiv und effektiv genutzt, um unser Leben zu beeinflussen. mehr...
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Kolumnen-Autoren

David Aaker - Der Markenguru

  • Er hat das Markenwertmodell "Aaker Model" erfunden und über 100 Artikel und 15 Bücher veröffentlicht. Als Vice Chairman berät David Aaker zudem exklusiv die Kunden der Agentur Prophet.

Michael Brandtner

  • Brandtner ist Spezialist für strategische Marken- und Unternehmenspositionierung, außerdem Associate bei Ries & Ries sowie Autor des Buches "Brandtner on Branding". Sein Blog: www.brandtneronbranding.com

Vince Ebert - Der Physiker und Kabarettist

  • Vince Ebert ist Physiker und Kabarettist und mit seinem Bühnenprogramm "Freiheit ist alles" deutschlandweit auf Tournee. Er ist zudem Kolumnist der absatzwirtschaft. Tourdaten unter www.vince-ebert.de.

Jürgen Gietl

  • Jürgen Gietl, Managing Partner bei Brand Trust, ist Spezialist für Technologiemarken, B2B-Markenführung und Markenarchitektur. Er begleitet Konzerne und mittelständische Unternehmen bei Entwicklung und Umsetzung von Markenstrategien. Er ist Autor des Buches VALUE BRANDING. Brand Trust

Jürgen Häusler

  • Jürgen Häusler ist Chairman von Interbrand Central and Eastern Europe. Der Markenexperte betreut renommierte Unternehmen in der strategischen Markenführung. Er ist Honorarprofessor für Strategische Unternehmenskommunikation an der Universität Leipzig, publiziert laufend zum Thema Marke und hält Vorträge an Universitäten, auf Kongressen und Tagungen.

Malte W. Wilkes

  • Malte W. Wilkes ist Seniorpartner der Management Consultancy Erfolgsketten Management Wilkes Stange GbR, Redner, Moderator, Diskutant, Buchautor, Pionierexperte in Customer Centricity und Ehrenpräsident des BDU Bundesverband Deutscher Unternehmensberater.