absatzwirtschaft Kolumne 2013

  • Michael Brandtner
    Die Markenlektion 2013: Immer auf den Rand des Marktes achtenKönnen Sie sich an den 30. April 1993 erinnern? Vor zwanzig Jahren passierte etwas, das die Welt bis heute nachhaltig veränderte und uns – wie auch gerade jetzt, wenn Sie diese Markenlektion 2013 lesen – begleitete, noch immer begleitet und auch in Zukunft begleiten wird. Trotzdem dürften die wenigsten Menschen etwas Konkretes mit dem 30. April 1993 verbinden. mehr...
  • Christian Thunig
    Digitale Transformation ist die Vernetzung von virtueller und realer Welt Es gab einen entscheidenden Fehler bei Second Life, der erst jetzt in der Dekade der digitalen Transformation so richtig offensichtlich wird: Der Kerngedanke dieser Plattform war die Transformation von realen Handlungen in virtuelle. Als groß angelegtes Spiel war das hinnehmbar. Als Unternehmen wie beispielsweise Automobilhersteller versuchten, echte Geschäftsmodelle zu entwickeln, zeigte sich aber die ganze Schwäche der Konstruktion. Denn tatsächlich geht es um die Nutzbarmachung der virtuellen Welt für die reale. mehr...
  • Jürgen Häusler
    Die Verunsicherung der MarkenmacherDie Zunft der Markenmacher ist verunsichert. Lieb gewonnene Wahrheiten werden in Frage gestellt. Grundlegend unterschiedliche Auffassungen ersetzen vertraute Gemeinsamkeiten. Unübersehbarer Diskussionsbedarf schreckt auf, wo bisher vermeintliche Gewissheiten beruhigten, wo offensiv zur Schau gestelltes Rechthaben beherrschte, wo allgegenwärtiges Besserwissen tabuisierte. mehr...
  • David Aaker
    Warum CMOs scheitern und wie sie es verhindern könnenEin neuer CMO hält sich im Durchschnitt keine 24 Monate im Unternehmen. In einer jüngsten Umfrage der Personalberatung Korn/Ferry äußerten 60 Prozent der Befragten die Ansicht, dass dies nicht an den CMOs selbst liege, sondern an den Unternehmen, die nicht so veränderungsbereit seien, wie gedacht. CMOs würden geholt, um Veränderungen voranzutreiben, aber sie erhielten einfach nicht genügend Unterstützung. mehr...
  • Christian Prill
    ADAC Postbus: Gelbe Marken-Hochzeit auf der AutobahnSeit der innerdeutsche Fernverkehr mit dem Linienbus erlaubt ist, herrscht Gedränge an den Zentralen Omnibus Bahnhöfen (ZOB). Rund hundert Busfirmen wollen sich ein Stück vom Kuchen abschneiden: DeinBus, MeinFernbus, City2city, FlixBus, Deutsche Touring und wie sie alle heißen. Neben den vielen Neugründungen kommt jetzt eine Kooperation auf die Straße, die zwei der stärksten deutschen Marken zu einem Angebot bündelt: der ADAC Postbus. mehr...
  • Malte W. Wilkes
    Warum die Zusammenarbeit zwischen Journalisten und Presseabteilungen scheitertUnternehmen wundern sich: Pressekonferenzen müssen mit drei Journalisten durchgeführt werden, die eigenen Themen lassen sich nicht platzieren, das Unternehmen und seine Produkte stehen für die allgemeine Premiumpresse nicht im Fokus der Berichterstattung. Was ist hier los? Sechs Thesen zu den Ursachen. mehr...
  • Michael Brandtner
    Die doppelte Macht der OriginalpositionEgal ob in der Musik oder auch in der Kunst: Wir schätzen Originale spontan höher ein als Kopien. Ein Elvis-Imitator mag objektiv eine bessere Stimme als Elvis Presley haben, aber er wird nie Elvis Presley werden. Genau das gilt auch in der Welt der Marken. mehr...
  • David Aaker
    Sechs Gründe, warum etablierte Unternehmen scheiternEine der empirisch belegten Tatsachen in Zusammenhang mit Geschäftsstrategien ist, dass Innovationen nicht von etablierten Marktführern kommen, sondern von Außenseitern. Etablierte Unternehmen verfügen zwar über die notwendigen Ressourcen, aber Erfolg macht selbstzufrieden, träge und arrogant. Beunruhigend ist zudem, dass es etablierten Unternehmen nicht nur an Innovationskraft fehlt, sondern dass sie oftmals auch nicht in der Lage sind, mit wichtigen Innovationen Schritt zu halten. mehr...
  • Tina Müller
    Marketingfalle für NeuprodukteDie Konsumgüterindustrie lanciert Zehntausende von neuen Produkten pro Jahr, und die Statistiken zu Innovationsraten der Unternehmen überschlagen sich. Der Aufwand hinter all den Produkt- und Markenneueinführungen ist ein komplexer und kostenintensiver Prozess. Ernüchternd ist das Ergebnis: Die Flopquote aller Einführungen von Fast-moving Consumer-Goods in Deutschland liegt laut Gesellschaft für Konsumforschung zwischen 50 und 60 Prozent. mehr...
  • Michael Brandtner
    Der neue Erfolgskurs von Opel und der Fluch der meisten MarkenstatementsOpel hat mit Tina Müller einen neuen Markenvorstand und schon hört und sieht man erste Veränderungen. So hat Opel jetzt vier Markenwerte, einen neuen, feineren Stil in der Werbung und im aktuellen Opel Insignia Spot mit dem Opel-Schlüssel zwischen Economy- und Business-Class auch eine neue Dosis Humor, bei der geschickt die Marke im Mittelpunkt steht. Aber wird das reichen, um Opel wieder nachhaltig auf Erfolgskurs zu bringen? mehr...
  • Malte W. Wilkes
    Nichtwähler trotzen aufdringlichen Werbern Die Bundestagswahl ist gelaufen. Die Nichtwählerquote liegt bei 26,7 Prozent. 1972 war die Wahlbeteiligung im Allzeithoch von 91,1 Prozent, 2009 betrug sie 70,8. Viel besser ist die Situation 2013 also auch nicht geworden. Obwohl Wahl-Werber alles aufgeboten haben, was sie als vom Feinsten halten. Sie schütteten die Wähler mit Marketing-Maßnahmen nur so zu: Talkrunden auf allen Kanälen, Befragungen der Spitzenkandidaten als 4-Kanal TV-Hype, Plakate im Überfluss. Dazu viele Veranstaltungen mit Tausenden Helfern, Kugelschreibern, Blümchen, Flyern. Doch ein Viertel der Deutschen verweigert sich. mehr...
  • David Aaker
    Points of Parity - So positionieren Sie Ihre Marke wettbewerbsorientiertDie meisten Markenstrategen konzentrieren sich auf die Entwicklung von Points of Difference (POD) – Merkmalen, in denen sich die Marke von Wettbewerbern abhebt. Denn sie liefern die Gründe dafür, warum die Marke anderen vorzuziehen ist. Differenzierung gilt als Schlüssel zum Erfolg. Erfüllt die Marke jedoch in einer zentralen "Pflichtdimension" die Minimalanforderungen nicht, kommt sie gar nicht erst in Betracht. Sie scheidet von vornherein aus und hat keine Chance beim Kunden, egal wie überzeugend die POD sind – weil diese den gravierenden Mangel nicht ausgleichen können. mehr...
  • Robin Davies
    Die Customer Journey-Blase wird platzen!Performance Marketing in seiner jetzigen Form ist eine Sackgasse. Es hat sich überlebt. Die bisherigen Messmethoden und das Media Buying stehen nicht auf solidem Boden und sind daher nicht zukunftsweisend. Was die Branche braucht, ist eine umfassende Form der Datenaufbereitung und –validierung. Warum? Das lesen Sie hier. mehr...
  • Prof. Ferdinand Dudenhöffer
    Die Autobauer und ihr Problem, bei Frauen zu landen – Schafft die IAA die Trendumkehr?Würden sich auf der IAA die Neuwagenkäufer in Deutschland treffen, wäre es eine Veranstaltung für ältere Männer. 50,7 Prozent aller Neuwagenkäufer waren in den ersten sieben Monaten dieses Jahres Männer über 45 Jahre, obgleich diese Gruppe nur 23,6 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands darstellt. Es sieht danach aus, als würden die Autobauer die Mitte der Gesellschaft verlieren. mehr...
  • Vince Ebert
    Warum Handel friedlich machtOft wird gesagt, der Mensch sei schlecht. Manche sagen sogar, wir wären das grausamste Lebewesen auf Erden. Doch sind wir wirklich schlimmer als Tiere? Einander fremde Schimpansen würden sich niemals ordentlich in eine Schlange stellen, um ein Flugzeug zu besteigen. Oder sich im ICE-Bordrestaurant neben eine nervige schwäbische Reisegruppe setzen, ohne sie mit einem Steakmesser niederzustechen. mehr...
  • David Aaker
    Wie der Marke Dove seit 15 Jahren beeindruckendes Brand Building gelingtWelches Brand Building hat in den letzten 15 Jahren am meisten beeindruckt? Dove gehört ganz sicher zu den heißesten Kandidaten. Anfang der 1990er Jahre noch eine Seifenmarke mit einem Wert von 200 Millionen US-Dollar, hat sich Dove zu einer Marke entwickelt, deren Wert heute auf fast 4 Milliarden US-Dollar geschätzt wird – und dies in einem umkämpften Markt mit erstklassigen großen, etablierten Wettbewerbern. Eine wichtige Rolle in dieser Erfolgsstory spielt meiner Ansicht nach die Brand-Building-Initiative von Dove. mehr...
  • Christian Bachem
    Real Time Advertising: Verheißung oder Hype? Kaum ein Thema bewegt die Online-Werber so sehr wie das neue, aus den USA in den deutschen Markt getragene Paradigma der digitalen Echtzeit-Werbung. Die Spielarten und Fachbegriffe sind vielfältig: Real Time Bidding (RTB), Programmatic Buying oder einfach Real Time Advertising. Allen gemein ist folgendes Grundprinzip: Ein Websitebetreiber (im Fachjargon Publisher genannt) spielt einen Teil seiner Werbeplätze in ein Real Time Advertising-Handelssystem (Sell Side Platform oder SSP) ein. mehr...
  • Malte Wilkes
    Organspende gehört nicht in Werbers Hand Organspenderausweise gehen nicht wie geschnittenes Brot. Kriminelle ärztliche Energie soll die Schuld dafür tragen. Mediziner manipulierten Daten, um Patienten außer der Reihe zu einem Organ zu verhelfen. Doch tatsächlich wird auch in der Kommunikation getrickst und schöngeredet. Sie ist in der Hand von klassischen Werbern und PR-Leuten. mehr...
  • Michael Brandtner
    Das wahre Kernproblem von Siemens Siemens hat einen neuen Chef.So löste Joe Kaeser am 1. August dieses Jahres Peter Löscher als CEO von Siemens ab. In seiner Antrittsrede brachte der neue CEO das wahre Problem von Siemens auf den Punkt: „Sie haben in letzter Zeit viel über Siemens gehört, gesehen und vor allem geschrieben. Und wir haben Ihnen dazu reichlich viel Stoff gegeben: Geschrieben und geredet wird von Chaostagen, von Pleiten, Pech und Pannen, von Menschlichem und Unmenschlichem und vielem mehr. Aber das ist nicht Siemens und das ist nicht, wofür es steht. Vor allem nicht, wofür es stehen sollte!“ mehr...
  • Florian Haller
    Nachhaltigkeit im Marketing: Tue Gutes, und vermarkte esHierzulande wird Marketing oft ideologischer Ballast aufgebürdet. Seit Beginn der Umweltdebatte, dem Siegeszug der Grünen und heute im Zeichen der Nachhaltigkeit ist Marketing vielen suspekt. Der Generalverdacht: Marketing diene dazu, Menschen Dinge anzudrehen, die sie nicht brauchen; Marketing als Sturmgeschütz hemmungslosen Konsumismus. Tatsächlich ist Marketing so unschuldig wie ein Schweizer Taschenmesser – es ist ein Werkzeug. mehr...
  • Christian Prill
    Keine Kunden, keine Marke. Ein Nachruf auf Praktiker.Mit der Insolvenz von Praktiker Ende vergangener Woche geht nach Schlecker und Neckermann eine weitere bekannte deutsche Unternehmensgeschichte zu Ende. Damit wird eine Marke vom Markt verschwinden, die bei den Kunden schon seit langem kein Vertrauen mehr genoss. Kaum jemand wird Praktiker auch nur eine Träne nachweinen. Insofern hält sich das Drama in Grenzen. Wie konnte es so weit kommen? mehr...
  • Mathias Haas
    The German Angst-Weltmeister Vom Angst- zum Heldenhasen – ein Mindset für Deutschland muss her! Deutschland steht großartig da, dennoch ist das Land zu risikoscheu und kämpft mit Komplexen. Das hemmt Wandel, Innovation und Fortschritt. Wie mit Trendbeobachtung der Umgang mit Veränderung trainiert werden kann. mehr...
  • Dominic Trigg
    Die Industrialisierung der Online-Werbung Der Marsroboter Curiosity, der zeitweise bis zu 400 Millionen Kilometer von der NASA-Leitzentrale entfernt ist, muss in der Lage sein zu verhindern, dass er in Spalten fällt oder mit Felsen kollidiert. Aber aufgrund der zwanzigminütigen Kommunikationsverzögerung zwischen dem Roten Planeten und der Erde muss sich der einsame Rover dazu auf eine hochkomplexe, autonome, künstlich intelligente Gefahrenvermeidungssoftware verlassen, die das 2,5 Milliarden Dollar teure Gerät aus der Gefahrenzone heraushält. mehr...
  • Vince Ebert
    Hood oder Hoeneß?Wir alle lieben die Geschichte von Robin Hood: Ein starrköpfiger Heißsporn aus dem Establishment ist nicht bereit, die überhöhten Abgaben an einen verschwendungssüchtigen Staat zu bezahlen. Er beschließt, Widerstand zu leisten, entwendet kurzerhand Steuergelder, verteilt sie unter‘s einfache Volk, damit es sich Brot leisten kann. Ein toller Plot! mehr...
  • David Aaker
    Vier Strategien gegen den Relevanzverlust von MarkenViele Marken laufen in dynamischen Märkten Gefahr, ihre Relevanz zu verlieren, weil die Kategorie oder Subkategorie, die sie bedienen, schrumpft. Die Kunden kaufen nicht mehr, was die Marke ihrer Wahrnehmung nach anbietet. Es entstehen neue Kategorien oder Subkategorien, weil Wettbewerber mit Innovationen "Must-haves" auf den Markt bringen. Bemerkenswert ist, dass diese Dynamik auch starke Marken treffen kann – solche mit loyalen Kunden und einem Angebot, das nie besser war, weil es von kleinschrittigen Innovationen profitiert. mehr...
  • David Aaker
    Welche Risiken eine Markendehnung nach unten birgtEine Markendehnung nach unten birgt große Risiken, die bei anderen Markenerweiterungen so nicht gegeben sind. Oftmals bestimmen allerdings rein wirtschaftliche Überlegungen die Entscheidung – die Attraktivität des Marktes und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. In jedem Fall sollten Markenstrategen vor der Umsetzung immer das konkrete geschäftliche Ziel definieren und die Risiken der verschiedenen Optionen für ihre Marke prüfen. mehr...
  • Malte W. Wilkes
    Corporate Customer-Kodex – Warum die Marketing-Community mehr verantworten mussNatürlich denken alle, dass Marketing für den Kunden das Beste will, ohne das eigene Geschäft aus den Augen zu verlieren. Doch so gut ist es nicht. Es wird getrickst, geschummelt und ausgesessen. Legales, Illegitimes und Kriminelles wird unter dem Fehlbegriff der "Grauzone" fröhlich panaschiert. Isoliert lösen das Unternehmen durch das Customer Centricity-System als unternehmerisches Leitsystem auf. Doch die Marketing-Community hat insgesamt eine Verantwortung. mehr...
  • David Aaker
    Die zehn Wege der MarkendehnungMarkendehnung kann eine Ideenquelle für neue Angebote sein, die Marke mit neuer Energie aufladen, sie stärken und ein kostensparender Weg zum Aufbau einer Marke sein. Als Plattform für neues Wachstum nutzt sie die Reputation und Glaubwürdigkeit einer bestehenden Marke. Nicht immer ist Markendehnung die optimale Lösung, in den meisten Fällen sollte sie aber in die Diskussion über die Markenstrategie und neue Produkte einbezogen werden. mehr...
  • Christian Prill
    Markenwende bei Lacoste – Wiedererkennbarkeit auch ohne Logo?Ein Wirtschaftskrimi besonderer Art kommt dieser Tage aus Frankreich. José Luis Duran, Chef des Lacoste-Konzerns, nimmt dem Modelabel das Krokodil weg. Jedenfalls ist jetzt eine erste Kollektion für Damen ohne Krokodil-Emblem erschienen. Duran glaubt, auf diese Weise junge Frauen an die Marke heranführen zu können. Das Krokodil, mittlerweile 80 Jahre alt, erscheint ihm alt. Zu betagt, um junge Frauen anzuziehen. Mit der Teilrente des Krokodils könnte der Markenwert des Unternehmens unter Druck geraten. mehr...
  • Michael Brandtner
    Vier Thesen zur Zukunft des MarketingsIn letzter Zeit hört und liest man immer öfter, dass das Marketing in der Krise steckt und dadurch auch an Einfluss in den Unternehmen verliert. So schrieb erst kürzlich Christian Thunig genau an dieser Stelle: „Was man im ersten Schritt auf jeden Fall festhalten kann, ist, dass der Begriff „Marketing“ in einer Krise steckt, denn er ist leider negativ belegt. Wenn das Wort „Marketing“ fällt, assoziieren viele unmittelbar „Marketing-Gag“, „geheime Verführer“ oder Manipulation. Also nichts wirklich Seriöses.“ Das war aber nicht immer so. mehr...
  • Christian Thunig
    In jeder Krise steckt eine Chance – gerade für das Marketing Steckt das Marketing in einer Krise, wie Thorsten Hennig-Thurau in der aktuellen Ausgabe des Harvard Business Manager schreibt? Was man im ersten Schritt auf jeden Fall festhalten kann, ist, dass der Begriff „Marketing“ in einer Krise steckt, denn er ist leider negativ belegt. Wenn das Wort „Marketing“ fällt, assoziieren viele unmittelbar „Marketing-Gag“, „geheime Verführer“ oder Manipulation. Also nichts wirklich Seriöses. mehr...
  • Malte W. Wilkes
    Mit Streik Kunden gewinnenSicherheitspersonal, Lockführer, Müllmänner, Lehrer in Berlin, Lagerarbeiter bei Kaufland, Einzelhandelsmitarbeiter bei Karstadt, Real oder H&M, Metaller. Der Arbeitskampf als Machtmittel zur Durchsetzung der eigenen Interessen ist wieder hoch im Kurs. Letztendlich wird nur einer bestraft – der Kunde. Im Streik wird aber beim Unternehmen die Perspektive des Kunden sträflich vernachlässig. mehr...
  • Vince Ebert
    Ängste essen Hirn auf Marketing ist ja an und für sich eine tolle Erfindung. Mit cleveren Werbekampagnen kann man Kinofilme, Schokoriegel oder Flugabwehr-Raketen verkaufen. Am effektivsten jedoch lässt sich ein Produkt vermarkten, das in unserer Fantasie zu Hause ist: Angst. Kein Wunder, denn die Angst kümmert sich nicht um lästige Fakten. Am Ende sind wir doch nur Tiere, die intuitiv handeln.Sonst würden wir einfach vernünftiger nachdenken. mehr...
  • Peter Maeschig
    Markenerosion im Staate DeutschlandDie Gelder für die Aufrechterhaltung der Infrastruktur in Deutschland werden knapp – Instandhaltungen von Straßen, Bahnen und Flugplätzen können nicht mehr bezahlt werden. Bahnhöfe zeigen Risse nach relativ kurzer Zeit der Inbetriebnahme und innovative Bahnhofs- und Airport-Projekte werden immer teurer, wenn sie nicht sogar so schlecht geplant werden, dass sie erst gar nicht in Betrieb genommen werden können. Bildungs- und Infrastruktur werden nicht deutlich weiterentwickelt, gepflegt und sichergestellt, jedenfalls nicht in einem Performance-gerichteten Gedanken. Die vermeintlich "reiche“ Marke Deutschland erodiert von innen heraus. mehr...
  • Godo Röben
    Ohne Markenvertrauen kein VerdienenDer Wandel im Umgang mit Unternehmen ist gerade für Marketer greifbar. Zum Geschäft gesellen sich neben Chancen mehr Gefahren. Vertrauen in Marken gilt zwar als zerbrechliches Gut, aber immer noch als Verkaufshit. In den 80er-Jahren war Markenvertrauen so selbstverständlich wie die D-Mark, die Fernsehfilmansage oder Helmut Kohl. Heute ist das anders, um nicht zu sagen komplett anders. Bei uns Markenverantwortlichen ist inzwischen angekommen, dass Vertrauen ein Geschenk ist; etwas, was man sich erst mal verdienen muss und was einem immer wieder genommen werden kann. mehr...
  • Michael Brandtner
    Warum Positionierung nicht Differenzierung bedeutetDifferenzierung ist heute eines der heißesten Schlagwörter im Marketing. Der Kerngedanke dahinter ist klar: Wer heute nicht über den tiefen Preis verkaufen will oder kann, muss sich positiv vom Wettbewerb unterscheiden. So ist es auch kein Wunder, dass viele Unternehmen Jahr für Jahr gemeinsam mit Beratern und Agenturen nach dem einen entscheidenden Differenzierungsmerkmal für die eigene Marke suchen. mehr...
  • David Aaker
    Marken brauchen Energie Energielose Marken sind aus zwei Gründen gefährdet: Erstens verlieren sie an Sichtbarkeit und gehören bald nicht mehr zu den Marken, die dem Kunden einfallen, wenn er etwas kaufen möchte. Sie gehen im Werbegetöse des Umfelds unter und versinken in der Bedeutungslosigkeit. Zweitens, was vielleicht noch schlimmer ist, droht ein Imageverlust in wichtigen Faktoren wie wahrgenommene Qualität und Vertrauen. Gleichzeitig sinkt die Fähigkeit, sich von anderen Marken abzuheben und treue Kunden zu gewinnen. Beunruhigende Erkenntnisse stützen diese Behauptungen. mehr...
  • Vince Ebert
    Was die Physik seit 100 Jahren weiß: Erfolg ist nicht berechenbarKennen Sie noch Emile Ratelband? Ein niederländischer Motivationstrainer, der in den 90er Jahren wie ein Irrer auf der Bühne herumgesprungen ist und unschuldigen Menschen „Tsjakkaa! Du schaffst es!“ ins Gesicht gebrüllt hat. Am Ende ließ er sie dann über glühende Kohlen gehen. Tausende von Kursteilnehmern waren fasziniert davon, dass sie offenbar mit ihrem puren Willen Schmerzen ausschalten konnten. Was sie zwangsläufig auch mussten, denn andernfalls wäre das Herumgebrülle des holländischen Schaumschlägers kaum erträglich gewesen. Ratelbands Botschaft war: „Du kannst reich und glücklich werden, wenn du es nur willst. Du kannst alles schaffen.“ Das ist Quatsch. mehr...
  • David Aaker
    Warum Unternehmen für "große" Innovationen ihre Budgets zentralisieren solltenNeue Produkte, die sich durchsetzen, weil der Kunde sie einfach haben muss – Produkte, die neue Kategorien oder Subkategorien definieren – sind das Ergebnis großer Innovationen. Solche Innovationen kommen nur leider allzu selten vor, obwohl sie der einzige Weg zu echtem Wachstum sind. Woran liegt das? Ein Hauptgrund ist, dass die Budgetkontrolle bei den großen Geschäftsbereichen liegt. Die aber konzentrieren sich auf ihre profitablen Geschäfte und finanzieren bevorzugt marginale Innovationen, die das bestehende Angebot verbessern und/oder die Kosten senken. Solche Investitionen bringen eine kalkulierbare Rendite; gegen riskantere Alternativen gibt es persönliche Vorbehalte und Vorbehalte in der Organisation – selbst dann, wenn die Chancen weit größer sind als die Risiken. mehr...
  • Malte W. Wilkes
    Wenn der Kunde um Gnade betteltDass Kunden illegal beschummelt werden, wissen wir. Dass Kunden legal beschummelt werden, haben wir hier ausführlich diskutiert. Dass aber wohlwollende Mitarbeiter in Unternehmen, die viel auf ihre Kundenorientierung halten, selbst dann die Perspektive des Kunden nicht verstehen, wenn dieser sie auf Probleme aufmerksam macht, zeigt die mentale Blockade. Customer Centricity kämpft gegen „Gnadengesuche“ des Kunden beim Mitarbeiter. Denn er will einfach nur korrekt bedient werden. mehr...
  • Michael Brandtner
    Die grenzenlosen Möglichkeiten des Onlinehandels oder warum Multi-Channel nicht funktioniertKönnen Sie sich noch an den Film "E-Mail für Dich" erinnern? In diesem spielte Meg Ryan die Besitzerin des kleinen Buchladens um die Ecke, der von der großen Buchkette des Unternehmers Joe Fox, gespielt von Tom Hanks brutal aus dem Markt gedrängt wird. Natürlich hat der Film, obwohl der kleine Buchladen zusperren muss, ein Happy End. mehr...
  • David Aaker
    Wie der Fluch des Erfolges Innovationen verhindertIm März erscheint mein erstes deutschsprachiges Buch "Markenrelevanz – erfolgreich Wettbewerber ausschalten". Darin erläutere ich, dass der einzige Weg zu realem Wachstum über Angebote führt, die so innovativ sind, dass der Kunde sie einfach haben muss – Angebote, die neue Subkategorien definieren, weil die Trägheit des Marktes Alternativen ineffektiv macht. Gefragt sind substanzielle, tiefgreifende Innovationen, die den Markt umwälzen. Bemerkenswert ist, dass derartige Innovationen nur selten von Unternehmen hervorgebracht werden, die eine starke, profitable Position in etablierten Kategorien besetzen – obwohl doch gerade sie die Mittel dafür haben sollten. Woran liegt das? Am Fluch des Erfolges, der unterschiedliche Gestalt annehmen kann. mehr...
  • Tobias Mann
    Der tägliche Informations-Overkill oder warum wir völlig durch den Wind sind Skandale! Das Salz in der täglichen Informationssuppe. Aufreger werden mittlerweile sogar schon von Amazon via Overnight-Express zugestellt. Kaum hat ein gesellschaftlicher Würdenträger sich an seiner Würde überhoben, wird er im Sekundentakt durch den digitalen Fleischwolf des Internets gedreht. Dort werden manches promovierte Schwesterle und manches notgeile Brüderle mittlerweile von ihrer Vergangenheit nicht mehr nur eingeholt, sondern sogar davon überrollt. Blogosphäre, Facebook Community und Twitter-Universum zerlegen jede Story in Bits und Bytes, bis jeder Witz gemacht und jede Empörung ge-„hashtagged“ wurde. mehr...
  • Christoph Berdi
    agentur-Images – Wenn Werber in den Spiegel schauenNach jeder Veröffentlichung der Studie „agentur-images“ treten zwei Typen von Werbern auf den Plan. Diejenigen, die ihr Abschneiden mehr oder weniger geschickt für ihr Marketing nutzen, und jene, die nach der parallelen Veröffentlichung in absatzwirtschaft und Handelsblatt mal kurz nach dem Riechsalz rufen und dann über die Studie meckern, vornehmlich, indem sie die Methodik anzweifeln. Mancher, über dessen Namen wir hier aus Takt das Mäntelchen des Schweigens hüllen, gehört zu beiden Gruppen. In Jahren mit guten Ergebnissen schwingt er die Fahnen, in anderen stimmt er in den Chor der Kläger ein, wundert sich absatzwirtschaft-Chefredakteur Christoph Berdi in dieser Kolumne. Und noch über einiges mehr. mehr...
  • Cella Irvine
    Blick aus New York - Welche Trends digitales Marketing 2013 bestimmen werdenWährend sich in vielen Teilen der Welt bereits der Frühling ankündigt, schaut sich auch die Werbebranche an, welche Trends aus 2012 nach der Schmelze übrig bleiben. Ganz klar mit dabei: optimistische Zahlen für mobiles Bezahlen sowie der deutliche Wunsch der Konsumenten, mehr Qualität in der Werbung zu sehen. Folgenden Trends wird sich unsere Branche nach dem letzten Frost widmen müssen. mehr...
  • Malte W. Wilkes
    Bewerben ist wie Werben - Wie Customer Centricity im Personalmarkt funktioniertPersonaler haben genauso wenig Lust, 110 Bewerbungen durchzugehen, wie Kunden 110 Produktangebote. Und darum zählen auch bei ihnen ein paar Wahrheiten: Nicht der Leistungsbeste bekommt zwingend die Stelle. Es lohnt, sich zunächst nur um das individuelle Gespräch zu bewerben, und nicht um den Job. Und darum lohnt es sich auch nicht, alles nach dem „Heini Ratgeber 0815“ aufzubauen. Denn den – haben die Mitbewerber auch schon abgeschrieben. mehr...
  • Michael Brandtner
    Das neue Nivea-Verpackungsdesign – Benchmark oder Katastrophe?Nivea besinnt sich nicht nur strategisch wieder auf den Markenkernwert „Pflege“, sondern vor allem auch im Verpackungsdesign. So wird das Design der rund 1.600 Nivea Produkte weltweit komplett überarbeitet. Dazu meinte Jenny Fleischer, Global Head of Design Management bei Nivea kürzlich in einer Werbefachzeitschrift: „Der Hautpflegemarkt ist hart umkämpft. Es sind über die Jahre immer neue Kategorien für Nivea hinzugekommen – und damit auch neue Designelemente. Das hat das Profil der Marke verwässert.“ mehr...
  • Vince Ebert
    Die Sache mit der Kundenzufriedenheit - Es könnte oft so einfach seinKundenzufriedenheit zu erzeugen scheint eine Kunst zu sein. Dabei würde der Blick auf das Wesentliche wahrscheinlich sehr helfen. Ich bin beruf lich etwa 200 Tage im Jahr unterwegs. Im Allgemeinen fühle ich mich recht wohl dabei. Dennoch gäbe es Verbesserungen, die meine Zufriedenheit ins Unermessliche steigern würden. mehr...
  • David Aaker
    Innovationen – wettbewerbsverändernd oder doch nur schrittweise?Aus unterschiedlichen Gründen passiert es, dass manche Projekte vorzeitig aufgegeben oder nicht mehr entsprechend finanziert werden, obwohl sie das Potenzial haben, eine neue Kategorie oder Subkategorie zu schaffen. Es gibt aber auch den umgekehrten Fall: Manche Projekte werden zu optimistisch beurteilt. In Wirklichkeit basieren sie nur auf schrittweisen Innovationen, die bestenfalls die Markenpräferenz am Rande beeinflussen. mehr...
  • Gunnar Sohn
    Konjunkturprognose für 2013: Optimismus der Bevölkerung bleibt ein WachstumsmotorTrotz der andauernden Schuldenkrise in der Euro-Zone blickt die Bevölkerung dem neuen Jahr weitgehend optimistisch entgegen. Das belegt die Dezember-Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach. Jeder zweite Deutsche (49 Prozent) verbindet mit dem Jahr 2013 vor allem Hoffnungen, lediglich bei 16 Prozent überwiegen Befürchtungen. Jeder Vierte sieht dem Jahr 2013 mit Skepsis entgegen. mehr...
  • Malte W. Wilkes
    Veranstaltungen zum Change-Management enden oft in Outdoor-„Sackhüpfen“ Computer-Logbuch Sternzeit drei-null-sechs vier-komma-zwei. Wir schreiben das Jahr 12/13 - Veranstaltungen, die von Geschäftsführungen initiiert und begleitet werden, ballen sich: Jahrestagungen, Marketing- und Vertriebskonferenzen. Und wieder werden viele die Vorstandsziele nicht erreichen. mehr...
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Kolumnen-Autoren

David Aaker - Der Markenguru

  • Er hat das Markenwertmodell "Aaker Model" erfunden und über 100 Artikel und 15 Bücher veröffentlicht. Als Vice Chairman berät David Aaker zudem exklusiv die Kunden der Agentur Prophet.

Michael Brandtner

  • Brandtner ist Spezialist für strategische Marken- und Unternehmenspositionierung, außerdem Associate bei Ries & Ries sowie Autor des Buches "Brandtner on Branding". Sein Blog: www.brandtneronbranding.com

Vince Ebert - Der Physiker und Kabarettist

  • Vince Ebert ist Physiker und Kabarettist und mit seinem Bühnenprogramm "Freiheit ist alles" deutschlandweit auf Tournee. Er ist zudem Kolumnist der absatzwirtschaft. Tourdaten unter www.vince-ebert.de.

Jürgen Gietl

  • Jürgen Gietl, Managing Partner bei Brand Trust, ist Spezialist für Technologiemarken, B2B-Markenführung und Markenarchitektur. Er begleitet Konzerne und mittelständische Unternehmen bei Entwicklung und Umsetzung von Markenstrategien. Er ist Autor des Buches VALUE BRANDING. Brand Trust

Jürgen Häusler

  • Jürgen Häusler ist Chairman von Interbrand Central and Eastern Europe. Der Markenexperte betreut renommierte Unternehmen in der strategischen Markenführung. Er ist Honorarprofessor für Strategische Unternehmenskommunikation an der Universität Leipzig, publiziert laufend zum Thema Marke und hält Vorträge an Universitäten, auf Kongressen und Tagungen.

Malte W. Wilkes

  • Malte W. Wilkes ist Seniorpartner der Management Consultancy Erfolgsketten Management Wilkes Stange GbR, Redner, Moderator, Diskutant, Buchautor, Pionierexperte in Customer Centricity und Ehrenpräsident des BDU Bundesverband Deutscher Unternehmensberater.