absatzwirtschaft Kolumne 2010

  • Michael Brandtner
    Die Markenlektion 2010 - oder der beste Schutz bei einer Markenkrise Wer ist der weltgrößte Automobilproduzent? Wer ist die weltweit führende Investmentbank? Wer ist der weltweit bekannteste Golfspieler? Die Antworten sind klar: Toyota, Goldman Sachs und Tiger Woods. Aber Moment einmal! Vor etwa einem Jahr sah das ganz anders aus. Wenn man damals die Nachrichten verfolgte, schienen alle drei genannten Marken am Ende ihrer Karriere zu sein. Zusätzlich verhielten sich alle drei Marken alles andere als perfekt in ihrer Krisen-PR. mehr...
  • Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach
    Sechs Thesen zur Zukunft von Social Media2011 blicken Kommunikatoren und Agenturen auf gut fünf Jahre Erfahrung mit der Arbeit in Social Media zurück. 2004 habe ich selbst die ersten Seminare in Deutschland für Kommunikatoren zum Thema Social Media gegeben (auch wenn es noch nicht so hieß). Im Sommer 2005 hat erstmals eine klassische PR-Firma (Edelman) mit Phil Gomes einen Blogger gezielt angestellt, um diesen Raum zu erkunden. Ende 2005 begannen große europäische Agenturen, Blogger in die Kommunikation einzubeziehen – Guillaume du Gardier bei Edelman Europa und James Warren später bei Weber Shandwick Europa. Im Februar 2006 hat mit Steve Rubel ein Star der noch jungen Social-Media-Szene bei Edelman in New York angefangen, im Sommer hat Edelman in Deutschland den Bereich „Online Conversations“ gegründet, den ich bis Ende 2009 geleitet habe, im Herbst 2006 ist Sinner Schrader nachgezogen, Weber Shandwick dann bald ebenfalls. mehr...
  • Markus Ruppe
    Warum wir eine Crossmedia-Reichweite brauchenIm Media-Geschäft geht’s gerade ein bisschen zu wie in der Lebensmittelabteilung des Supermarktes: „Ein durch den Mixer gejagtes Püree“, „Achtung, Marmorkuchen!“, „Nur nicht Äpfel mit Birnen vergleichen“, „der Geschmack von Karotte plus Blumenkohl plus Erbse“ sind die aktuellen Schlagworte. mehr...
  • Roland Karle
    Achtung, Marmorkuchen! Namhafte Verleger stoßen mal wieder die Diskussion um multimediale Reichweiten an. Ihre Absicht ist klar, der Nutzen der wolkig definierten Währung diffus. Und es mangelt an konkreten Vorschlägen zur Umsetzung. mehr...
  • Thomas Koch
    TV: Vom Leit- zum Begleit-Medium?Der Durbridge-Sechsteiler „Das Halstuch“ erzielte 1962 eine Sehbeteiligung von 89 Prozent. Dieser Rekord steht für die Ewigkeit. Wenn heute die Premiere des vierten „Indiana Jones“ noch drei Millionen Zuschauer anlockt, bedeutet das für Sat1 den Tagessieg und die Presse spricht von einer „Traumquote“ von 24 Prozent. Aber was ist los mit dem Leitmedium TV? (Folge 2: TV: Zurück in die Unterschicht?) mehr...
  • Heiko Hinrichs
    Retailer – denkt in anderen Dimensionen!Weihnachten steht vor der Tür: für Händler (Retailer) die Zeit der starken Umsätze – eigentlich. Ihre Konkurrenz: Online-Shops, die sich rasant und erfolgreich entwickeln. Manche beobachten das mit gemischten Gefühlen. Wachsende Zahlen schüren ihre Furcht vor der Shopping-Macht aus dem Internet. Fakt ist aber: Der stationäre Handel wird nicht einfach aussterben. Er verlangt nur nach innovativen Lösungen. mehr...
  • Michael Paul
    Marken und History Branding sind ein Pfund! History Branding, dieses neudeutsche Schlagwort, bezeichnet die Summe aller Aktivitäten, die Historie einer Marke zu kultivieren und in die strategische Markenführung eines Unternehmens zu integrieren. Viele Traditionsunternehmen nutzen diese Markenwerte nicht und integrieren noch nicht einmal die eigene Historie in ihren Internetauftritt: eine Marke kann glaubhaft aber nur über ihre Identität geführt werden. Und die Herkunft einer Marke bildet das Fundament der Markenidentität. Denn was prägt die Identität stärker als die eigene Historie? mehr...
  • Christian Prill
    Sparkasse in der Psycho-Krise Gute Presse sieht anders aus. Die Hamburger Sparkasse (Haspa), so meldete es der Radiosender NDR Info, habe ihre Kunden quasi ausspioniert, sie mit geheimen Psychotricks durchleuchtet, ihnen diskriminierende Labels aufgedrückt, und das alles nur, um ihnen noch mehr Fonds, Versicherungen oder Aktien zu verkaufen. Ein Bericht, der allein schon schmerzhaft gewesen wäre. Doch zu allem Überfluss für die Haspa löste er La Ola in den Medien aus: von Spiegel Online bis zur Süddeutschen Zeitung verbreiteten alle dieselben, vermeintlich empörenden Praktiken der Finanzberater aus Hamburg. Nach der Finanzkrise im Allgemeinen und den von der Haspa viel verkauften Lehmann-Zertifikaten im Besonderen ist die Psycho-Krise ein erneuter Tritt dahin, wo es den Marketing- und PR-Verantwortlichen weh tut. mehr...
  • Michael Gross
    Mitarbeiter halten, was Marken versprechen„Und hier unsere Broschüre“, sagt der Vertriebsleiter im Verkaufsgespräch und ergänzt: „Die kommt vom Marketing“. So vermittelt er, was er denkt: ‚Das hätte ich besser gemacht’. Und es bedeutet für den Kunden als Fazit seiner Präsentation: ‚Die glauben wohl selbst nicht an ihre Werbesprüche!’. Mit einem Satz ist sie dahin: die ganze schöne Markenstrategie, die so toll getestete Kampagne und die ausgefeilte Integration der Kommunikation. mehr...
  • Klaus Dehner
    Wie man Vertrauen in der Kundenbindung gewinntObwohl die Konsumenten im materiellen Wohlstand mit Gütern und Dienstleistungen reich gesegnet, obwohl die Mitarbeiter von Unternehmen, Behörden und Verbänden mit Gehalt und Sozialleistungen gut versorgt sind, macht sich in weiten Bevölkerungsschichten ein fühlbares Unbehagen breit. Die einen sind bedrängt und überfordert vom andauernden Entscheiden-müssen in einem gesättigten Massenmarkt austauschbarer Produkte. Die anderen fühlen sich von den ständigen Veränderungen in ihrem Arbeitsumfeld, Verschiebungen innerhalb ihrer sozialen Strukturen und ständig wechselnden Anforderungen seitens des Managements verunsichert. mehr...
  • Vincent Schmidlin
    Von der Reklamefabrik zur Echtzeit-AgenturDie Bedingungen für „Reklame“ in den 60ern lassen manch heutigen Werber wehmütig seufzen: Mit ein paar 60-sekündigen TV-Spots erzielte man damals eine nahezu vollständige Abdeckung; bei einer überschaubaren Anzahl an Marken mit klaren Alleinstellungsmerkmalen und hoher Werbeakzeptanz in der Bevölkerung. Doch Individualität, Internet, Globalisierung, Mobilität und eine veränderte Mediennutzung haben die Marketingrealität gewandelt. Die Folge sind steigende Kosten zur Gewinnung von Interesse und sinkende Aufmerksamkeit durch orts- und zeitunabhängige Mediennutzung. Agenturen und werbungtreibende Unternehmen stehen in puncto Struktur und Effizienz vor neuen Herausforderungen, Marketingkommunikation bedarf einer höheren sozialen Intelligenz und eines neuen Agenturtyps: der Echtzeit-Agentur. mehr...
  • Christian Prill
    Elektro-Schock für Automarken Diesmal wird es ernst für die Autobranche. Wurden bislang auf Messen oft Innovationen minderer Reichweite vorgeführt, so zeigte der diesjährige Pariser Autosalon eine Industrie im Umbruch. Das Thema heißt Elektromobilität und der Elektro-Schock wird die Branche vermutlich tiefer durchschütteln als manchem lieb ist – auch auf der Ebene von Marken. Denn wie viel Mercedes ist noch ein Fahrzeug, dessen Antrieb von Siemens oder General Electric stammt? Wie viel Unterschied sollte es geben zwischen einem Renault und einem Golf Cart? Was hat ein Elektroroller mit der Marke Mini zu tun? Und schließlich: Müssen die etablierten Autohersteller mit E-Bikes und Spaßmobilen konkurrieren? mehr...
  • Jörg G. Fieback
    Der Osten: Ein Marken-ReservatAuch wenn die Politik das Gegenteil besingt: 20 Jahre nach der Wiedervereinigung ist die Mauer in der Köpfen der Konsumenten noch nicht gefallen. So ist der Osten zu einer eigenständigen Markenwelt, einem wahren Konsum-Reservat geworden. Mit der Rückbesinnung auf Altvertrautes hat der ostdeutsche Verbraucher ehemalige DDR-Produkte zu erfolgreichen Ostmarken etabliert. mehr...
  • Michael Brandtner
    Markenkiller InnovationWahrscheinlich gibt es keinen zweiten Begriff, der im Management so positiv besetzt ist, wie der Begriff „Innovation“. So wird Innovation in der Regel mit Erfolg gleichgesetzt. Die einfache Formel lautet: Innovativ ist gleich erfolgreich. Warum ist aber der Begriff Innovation so positiv besetzt? mehr...
  • Anne M. Schüller
    Die neue EmpfehlungsgesellschaftWir leben in einer Empfehlungsgesellschaft. Das klassische Weitererzählen verlagert sich immer mehr ins Internet - und erlebt dort als digitaler Consumer-Content eine unbändige Renaissance. „Social Sharing“ wird dies auch genannt. Zwei Drittel der großen US-Online-Shops nutzen bereits die Weiterempfehl-Funktionen ins Social Web. Bis zu neunzig Prozent der Internetuser finden die Bewertungen anderer wichtig - und folgen deren Ratschlägen meist nahezu blind. Schlecht bewertete Hotels verlieren heutzutage schon jeden fünften Gast – alleine durch das Web. mehr...
  • Jürgen Gietl
    Achtung Marken-Bumerang!Adam Opel dürfte sich im Grabe umdrehen, wenn er lesen könnte, wie das aktuelle Opel-Management versucht, mit abgehalfterten amerikanischen Vertriebsmethoden aus den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts aufgeklärte Kunden in Europa zu fangen. Der Ruf der Marke kann dabei allerdings noch weiter ruiniert werden. Der Weg nach unten ist bereits geebnet, wie das Markenranking des ADAC Automarxx oder der Brand-Trust-Performance-Monitor in „Marken von Morgen“ (September 2009) zeigen. mehr...
  • Christian Prill
    Heimat aus der Steckdose! Strom ist gelb – das war einmal ein innovatives Markenkonzept. Doch die Zeiten ändern sich. Heute spricht der Strom platt oder schwäbisch und das entgegen einer Logik, die allein Größe zum Maßstab nimmt. Nur vier Konzerne teilen sich den Energiemarkt in Deutschland, zusammen erwirtschaften sie achtzig Prozent des Umsatzes. Und doch sind es die Kleinen, die den Konsumentenmarkt treiben. Die Großen stehen für verbraucherfeindliche Privatisierung, für Profitgier, Preiserhöhungen und Anonymität, die Kleinen für Bürgernähe und Ehrlichkeit. Sie setzen auf Heimat – und werden immer mehr. mehr...
  • Ferdinand Dudenhöffer
    Marktführer tun sich mit Paradigmenwechsel schwerer Paradigmenwechsel haben immer wieder Branchen durcheinander gewirbelt und etablierte Marktführer gefährdet. In der Welt der Großrechner hatten die Marktführer für Mainframes den Technologiesprung zum PC verpasst und verschwanden fast von der Bildfläche. Mit dem PC entstand der Softwareriese Microsoft. Um seinen Software-Verkauf nicht zu gefährden, hat Microsoft das Internet links liegenlassen. Deshalb setzt Google Microsoft unter Druck. Oder Nokia, der Handy-Marktführer wurde über Nacht durch Apple und das iPhone erschüttert. mehr...
  • Jürgen Häusler
    Hoch lebe der Wettbewerb!Der Marketingbereich gehört zu den Unternehmensbereichen, die von umfangreichen Leistungen externer Experten abhängen. Diese reichen von strategischer Beratung über kreative Leistungen bis zu operativer Unterstützung. Die Gestaltung des Verhältnisses von interner und externer Leistungserbringung gehört damit sicher zu den Grundsatzentscheidungen der Marketingleitung eines Unternehmens. Eine aktuelle Studie der Schweizerischen Gesellschaft für Marketing zeigt, dass diese Aufgabe in der Selbsteinschätzung der Marketingverantwortlichen ihre deutlich wichtigste Aufgabe ist. mehr...
  • Engin Ergün
    Ethnomarketing – ein Auslaufmodell durch bessere Integration?Auch wenn unsere WM-Elf nicht ins Finale gekommen ist, hat sie doch viele Menschen in Deutschland stolz gemacht. Auch weil sie einen Querschnitt durch die Bevölkerung repräsentiert. Özil, Khedira, Boateng und Cacau gelten als Vorbild für gelungene Integration. Bereits 19 Prozent der Gesamtbevölkerung haben einen Migrationshintergrund und der Anteil steigt. Mit 2,7 Millionen Menschen stellen Türken die zweitgrößte ethnische Community dar, auch ihr Anteil wächst. Mehr als 48 Prozent von ihnen sind zwischen 15 und 40 Jahre alt und gehören zur zweiten und dritten Generation. Viele von ihnen gehören zum Intellektuellen- beziehungsweise Bikulturellen-Segment. Zudem sind sie konsumfreudig und markenbewusst. Allein 17,6 Milliarden Kaufkraft stecken hinter der türkischen Gemeinschaft. mehr...
  • Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach
    Social Media: Vorsicht vor KapuzenpullisDa kommt also dieser junge Mann im Kapuzenpulli in ihre Marketingabteilung und erzählt von der Social-Media-Revolution: Wie sich alles ändert, wie kein Stein auf dem anderen bleibt. Sie würden, sagt er, spätestens morgen nichts mehr verkaufen, wenn sie nicht ganz, ganz schnell alles ändern, was Sie über Kommunikation denken und wissen. Denn heute sei alles Echtzeit; wer nicht nach zehn Minuten auf den Tweet von @Lieschen_Mueller geantwortet habe, werde die Welt gegen sich aufbringen, siehe Jako, siehe Jack Wolfskin, siehe – oh ja – Kryptonite (mal ehrlich, wer mit diesem Beispiel heute noch kommt, sollte direkt wieder vor die Tür gesetzt werden). mehr...
  • Michael Brandtner
    Eine Marke für heute, eine Marke für morgen Wie kein anderes Konzept beschäftigt zurzeit das eCar die Automobilbranche. Dabei gibt es viele Fragen: Wird sich das eCar durchsetzen und vielleicht die uns bekannte Autowelt total auf den Kopf stellen? Wird das eCar nur eine Modeerscheinung sein, und sich ein gänzlich anderes Antriebskonzept durchsetzen? Oder wird das eCar eine Ergänzung zum herkömmlichen Auto sein, das speziell für den städtischen Bereich geeignet ist? mehr...
  • Karsten Kilian
    Mercedes-Benz träumt vom Führungsanspruch Seit letzter Woche proklamiert Mercedes-Benz die Führung im Premium-Segment wieder für sich. Wurde auch Zeit, werden die einen sagen, ein unrealistischer Wunschtraum, die anderen. Auf jeden Fall ist es ein mutiger Schritt, vielleicht zu mutig – und definitiv verfrüht. Denn aktuell fährt Mercedes seinen Wettbewerbern Audi und BMW noch meilenweit hinterher. mehr...
  • Ferdinand Dudenhöffer
    Opel läuft das Image weg Die Diskussion um Staatshilfen belastet das Bild von Opel in der Öffentlichkeit zusehends. Die Marke ist nur mit dem Thema „Staatshilfen“ in der Presse. Während andere Automarken mit positiven Botschaften wie Gewinnsprüngen, dem Ende der Kurzarbeit, Neueinstellungen von Ingenieuren, zusätzlichen Investitionen in Elektromobilität und neue Märkte von sich reden machen, besetzt Opel das Thema „Staatsstütze“. Damit wird Opel zur Verlierer-Marke. mehr...
  • Harald Schedl
    Preisillusionen müssen bekämpft werden Die „Europäische Pricing Studie“ enthüllt: Die meisten Führungskräfte sind im Thema Pricing erstaunlich unerfahren oder haben teilweise falsche Vorstellungen über die Wirkung des Faktors Preis. Der Preis ist DIE strategische Waffe im Wettbewerb, wird aber leider oftmals nur als grobe Keule eingesetzt, in dem Glauben, so ein Verkaufsproblem aus dem Weg zu räumen oder die Konkurrenz zu erschrecken. mehr...
  • Jürgen Häusler
    Dem Kunden auf der Spur?Selbstverständlich gehört es zu den erfolgskritischen Aufgaben eines Unternehmens, sein Angebot auf die Wünsche und Bedürfnisse seiner Kunden auszurichten. Die theoretischen, konzeptionellen und operativen Schwierigkeiten, die mit der Lösung dieser Aufgabe verbunden sind, dürfen jedoch nicht unterschätzt werden. Und gleichzeitig darf nicht überschätzt werden, wie ernst- und gewissenhaft und mit welcher Konsequenz diese Aufgabe in Unternehmen angegangen wird. mehr...
  • Jürgen Gietl
    Sicher in den Markencrash? Jetzt ist es also amtlich, Volvo wird chinesisch. Ford war trotz oder vielleicht sogar wegen der viel versprechenden Synergie-Effekte in Entwicklung, Produktion und Vertrieb unfähig, mit Volvo nachhaltig erfolgreich zu sein. mehr...
  • Christian Prill
    Soziale Medien: Wie viel Kontrolle tut den Marken im Netz gut? „Das Web ist eher eine soziale denn technische Schöpfung“, schrieb der Internet-Pionier Tim Berners-Lee schon vor zehn Jahren. Das war zu Zeiten, als man das Netz noch mit Altavista oder Yahoo durchkämmte und weltweit nur etwas mehr als sechs Millionen Rechner ans Netz angeschlossen waren (heute: 1,2 Mrd.). Trotzdem erwies sich Berners-Lee, der zuvor den Browser World Wide Web erfunden und das Internet in seiner heutigen Form erst ermöglicht hatte, mit dieser Aussage einmal mehr als Visionär. mehr...
  • Hermann Diller
    Der Fluch der SpezialisierungEine der nachhaltigsten Veränderungen, welche das heutige Marketing von dem früherer Jahrzehnte unterscheidet, ist seine Spezialisierung. Ähnlich wie heute ein Elektroniker einen spezialisierten Ingenieur darstellt, der von anderen Technikbereichen immer weniger versteht, entwickeln sich Marketingspezialisten für Key Account Management, Kundenmanagement oder Markenführung, die ihr Teilgebiet beherrschen, aber nicht mehr das gesamte Marketing. mehr...
  • Annette Ehrhardt
    Von Tageszeitungen, Paid Content und Zahnpasta In den letzten Monaten haben die deutschen Zeitungsverlage eine erstaunliche Kehrtwende hingelegt: Vor einem Jahr war Paid Content noch tot, nun ist das Thema in aller Munde. Es scheint, als wäre die Branche aufgewacht und hätte mit einem Mal festgestellt, dass es für Qualitäts-Journalismus im Netz keine Alternative zu Paid Content gibt. Doch kann das auf einmal funktionieren? mehr...
  • Karsten Kilian
    Opels zweite Blitzkarriere!Wie spart man dem Staat mehrere Milliarden Euro und rettet bis zu 10.000 Arbeitsplätze? Mit der richtigen Markenstrategie! Denn Opel hat kein Marktproblem, sondern ein Markenproblem. Die Mitarbeiter und das Management wissen aktuell genauso wenig wofür die Marke Opel steht, wie die Kunden! mehr...
  • Michael Brandtner
    Opel braucht jetzt ein markenfokussiertes Leadprodukt! Opel kommt nicht aus den Markendiskussionen. So fordern die einen jetzt sogar einen neuen Markennamen, während die anderen dem massiv widersprechen. Nur in einem sind sich alle einig. Opel muss etwas tun. Das meine ich auch. Opel braucht heute einen klaren Markenfokus a la „Fahrfreude“ für BMW, „Technik“ für Audi oder „atmet“ für Geox. Nur dazu ist nicht nur eine klare Markenidee notwendig. Es ist vor allem ein glaubwürdiger Repositionierungsprozess notwendig, der mit einem markenfokussierten Leadprodukt starten sollte. mehr...
  • Manfred Gotta
    Ein neuer Name würde sich katastrophal auswirkenKaum ein anderes Automobilunternehmen wie Opel steht derzeit im Kreuzfeuer der Diskussionen und auch die Zukunft von Opel ist derzeit noch ungewiss. In einer solchen Situation werden alle möglichen Spekulationen geäussert bis hin zu der Forderung, sich einen neuen Namen zuzulegen. Wer so etwas fordert, hat in diesem Fall Marketing und die Rolle eines Unternehmensnamens im hochemotionalen Automobilbereich nicht begriffen. mehr...
  • Karsten Kilian
    Opel braucht keinen neuen Namen!Wir lieben gefallene Helden, die den Weg zurück an die Spitze suchen – und finden. Das Problem bei Opel? Man sucht nicht einmal. Ein neuer Name, wie es Prof. Dr. Voeth aktuell in einem Interview in Brand Eins (2/2010, S. 72f.) empfiehlt, nützt da herzlich wenig. Was Opel braucht, ist ein spürbarer Neuanfang, keine kosmetische Namenskorrektur! mehr...
  • Jürgen Häusler
    Der Manager als Vorbild?Manager gehört zu den Traumberufen unserer Zeit. Kai-Uwe Ricke berichtete seiner späteren Frau von seinem Traumberuf als er sie mit 18 kennenlernte (und veröffentlicht dies in einem aktuellen Band der edition suhrkamp mit dem vielsagenden Titel "Die da oben"). Manager dominieren das organisatorische Leben in der Wirtschaft und darüber hinaus und werden schon einmal als "Masters of the Universe" verklärt. Jeder Strich ihres Kugelschreibers, so der Mythos, verändert ein Stück Wirklichkeit. mehr...
  • Wilfried Leven
    Markenwerbung für Medienmarken überflüssig?Wirtschaftskrise und steigender Konkurrenzdruck erhöhen die Bedeutung der eigenen Marke – das gilt auch und besonders für Medienmarken. Die reine Lehre verlangt von Marken durch Kommunikation die Marke markenkerngerecht präsent zu halten und ihren Wert zu steigern. Mit anderen Worten: Marken müssen Imagewerbung machen, um den Markenkern zu publizieren. Das mag generell richtig sein, aber gilt das auch für Medienmarken? Für den Spiegel, für SAT 1 oder für Radio Sharivari? mehr...
SERVICES & SHOP

Kolumnen-Autoren

David Aaker - Der Markenguru

  • Er hat das Markenwertmodell "Aaker Model" erfunden und über 100 Artikel und 15 Bücher veröffentlicht. Als Vice Chairman berät David Aaker zudem exklusiv die Kunden der Agentur Prophet.

Michael Brandtner

  • Brandtner ist Spezialist für strategische Marken- und Unternehmenspositionierung, außerdem Associate bei Ries & Ries sowie Autor des Buches "Brandtner on Branding". Sein Blog: www.brandtneronbranding.com

Vince Ebert - Der Physiker und Kabarettist

  • Vince Ebert ist Physiker und Kabarettist und mit seinem Bühnenprogramm "Freiheit ist alles" deutschlandweit auf Tournee. Er ist zudem Kolumnist der absatzwirtschaft. Tourdaten unter www.vince-ebert.de.

Jürgen Gietl

  • Jürgen Gietl, Managing Partner bei Brand Trust, ist Spezialist für Technologiemarken, B2B-Markenführung und Markenarchitektur. Er begleitet Konzerne und mittelständische Unternehmen bei Entwicklung und Umsetzung von Markenstrategien. Er ist Autor des Buches VALUE BRANDING. Brand Trust

Jürgen Häusler

  • Jürgen Häusler ist Chairman von Interbrand Central and Eastern Europe. Der Markenexperte betreut renommierte Unternehmen in der strategischen Markenführung. Er ist Honorarprofessor für Strategische Unternehmenskommunikation an der Universität Leipzig, publiziert laufend zum Thema Marke und hält Vorträge an Universitäten, auf Kongressen und Tagungen.

Malte W. Wilkes

  • Malte W. Wilkes ist Seniorpartner der Management Consultancy Erfolgsketten Management Wilkes Stange GbR, Redner, Moderator, Diskutant, Buchautor, Pionierexperte in Customer Centricity und Ehrenpräsident des BDU Bundesverband Deutscher Unternehmensberater.