absatzwirtschaft Kolumne 2007

  • Ferdinand Dudenhöffer
    Markenvorteil mit Klimaschutz?Es ist immer das Gleiche. Schlüsselereignisse werden zu Mainstreams, an denen keiner vorbeikommt. Mainstream ist CO2 und Klimawandel. Die Bilder von Eisbären, denen die Eisscholle wegtaut, oder Hurrikans, die Städte wie New Orleans verwüsten, werden zwar gesehen, aber bei vielen Managern ins Reich des „wird sich wieder beruhigen“ verwiesen. Klimaschutz kauft der Kunde nicht. Also müssen wir schauen, dass wir eben ein bisschen was machen, das man gut vorzeigen kann. mehr...
  • Holger Jung
    Leben auf Pump?Dass sich unsere schöne neue Welt der Kommunikation in zwei starke Bereiche aufteilt, nämlich offline und online, ist inzwischen eine Binse. Ebenso die Tatsache, dass sich der Bereich online deutlich dynamischer entwickelt. Nicht nur, indem sich Budgets aus dem offline in den Online-Bereich verschieben, sondern auch, was die Entwicklung der Online-Budgets aus sich selbst heraus angeht. mehr...
  • Yvette Schwerdt
    Yvette bloggt für uns aus den USAViele Leser kennen Yvette Schwerdt aus unserer Rubrik „Briefe aus Amerika“ im Heft der absatzwirtschaft. Seit Jahren profiliert sie sich im multinationalen Marketing, und oft genug nimmt sie mit ihren scharfsinnigen Beschreibungen der amerikanischen Marketingszene europäische Entwicklungen vorweg. Jetzt bloggt sie für absatzwirtschaft-Online. Über Marketing aus den USA, New York City Marketing oder den morgentlichen Subway Blues, und über Themen, die Sie inspirieren und bestenfalls in Ihrer Arbeit weiterbringen. mehr...
  • Michael Gross
    Was zählt ist auf dem PlatzMillionen-Investitionen in Werbung sind fehlgeleitet. Das ist nicht neu. Es wird auch niemals gelingen, Fehlstreuungen ganz zu vermeiden. Aber man kann es zumindest versuchen. Ein Grund, an dem es häufig bereits scheitert: die wichtigsten “Customer Touch Points” sind strategisch zu führen. Das bedeutet: entscheiden, wo mein Kunde Entscheidungen fällt, wie sein Kaufprozess abläuft, und wann mein Produkt überhaupt für ihn relevant ist. mehr...
  • Erich Joachimsthaler
    Der Abschied vom Kauftrichter... Die alten Zeiten im Marketing sind vorbei, der Paradigmenwechsel hat längst begonnen. Nur noch nicht richtig in Deutschland. Wenn Marketingfachleute hierzulande versuchen zu verstehen, wie Kunden ihr Wissen über Marken erwerben, Präferenzen entwickeln und sich schließlich zu einem Kauf entscheiden, wird in der Regel der klassische Kaufentscheidungsprozess, der so genannte Kauf- oder Markentrichter als „Framework“ bemüht. mehr...
  • Klaus Brandmeyer
    Wenn Aldi sprichtWer nach den Gründen fragt, warum Aldi soviel Vertrauen in der Bevölkerung genießt, hört seit langem immer das Gleiche: Niedrige Preise, unanfechtbar hohe Qualität. Wer die Sonde etwas tiefer in die Aldi-Welt senkt, findet als weiteren Auslöser Belobigungen durch die Stiftung Warentest und ähnliche Einrichtungen. Kaum einer beachtet ein weiteres Instrument, das ihn vom Gros des Handels und sogar der Industrie absetzt. mehr...
  • Jürgen Häusler
    Sind die Medien-Marken am Ende?Die Medienwelt ist verunsichert. Konsumgewohnheiten wandeln sich scheinbar dramatisch. Produktionsprozesse ändern sich radikal. Neue Kanäle drohen traditionelle Medien auf das Abstellgleis zu stellen. Und historisch gewachsene Industriestrukturen werden im Weltmassstab zerstört. Die Spitze dieses bedrohlichen Eisbergs hat nun einen Namen: Murdoch. Und die zuletzt bedrohte Titanic heisst „Wall Street Journal“. mehr...
  • Florian Haller
    Mitarbeiter machen MarkenDer junge Manager eines großen Sportartikel-Herstellers aus Herzogenaurach, der selbst auf der Abendgala die markanten drei Streifen „seiner Marke“ stolz am Körper trägt, erhält zurecht den Titel "Bester Mitarbeiter". mehr...
  • Michael Brandtner
    Weniger ist mehr im MarketingHaben Sie schon die ersten Fotos des neuen 1er Coupes von BMW gesehen? „Endlich wieder ein richtiger BMW“, lag mir spontan auf den Lippen. Auch weil die Presse das neue Coupe mit dem legendären 2002er verglich. „Aber Stopp!" mehr...
  • Jürgen Häusler
    Herer Markenglanz im ProfitzirkusSteve Jobs hat es in diesen Tagen wieder einmal zelebriert: Marken verändern die Welt. Wenn er recht behält, werden wir uns ein neues Verständnis von telefonieren, von miteinander kommunizieren und sich selbst organisieren aneignen müssen. Mit dem Computer für Dich und mich, überall mitnehmbar, hat er ähnliches schon einmal geschafft. mehr...
  • Tom Ramoser
    Schaut dem Volk aufs MaulMark Twain war kein großer Freund der deutschen Sprache. Für ihn war die Ewigkeit eine gute Gelegenheit für den durchschnittlich Begabten Deutsch zu lernen … Dog ist „der Hund“, Woman ist „die Frau“ und Horse ist „das Pferd“ erklärt Twain seinen Landsleuten. Jetzt setze den Hund in den Genitiv, und ist er der gleiche Hund wie zuvor? mehr...
  • Martin Lindstrom
    Car fans love the smell of a new carMost marketing plans appeal to only two of our senses: sight and hearing (Hier lesen Sie den Kommentar in deutscher Sprache). But why should this limited sensory appeal apply to the discipline? How come almost all marketing and brand-building concentrates on only two of our senses? mehr...
  • Michael Brandtner
    Der größte Denkfehler im MarketingNoch immer suchen viele Unternehmen ihr Heil in besseren Produkten. Beobachtet man aber die Märkte, gewinnen in der Regel nicht die besseren Produkte sondern die besseren Marken. Das Produkt als den Schlüssel zum Erfolg zu sehen, ist der größte und wahrscheinlich teuerste Denkfehler im Marketing. mehr...
  • Markus Werner
    Web oder Klassik?Der deutsche Werbemarkt wächst. Prozentual hat das Internet einmal mehr die größten Zuwachsraten. Web oder Klassik? Während so mancher Vermarkter mit dem Web auf Konfrontation geht, haben die Mediaprofis unter den Werbetreibenden die Frage für sich entschieden. mehr...
  • Jürgen Häusler
    Künstler als Markenmacher?Dank Hollywood wissen wir es jetzt: Der Teufel trägt Prada. Da Kleider bekanntlich Leute machen, werden wir den Teufel in Zukunft mit der Marke Prada verbinden. Und Jesus mit Birkenstock? Nun lässt sich noch darüber streiten, ob wir es hier schon mit einer Verbindung von Marken und Kunst zu tun haben. mehr...
  • Bernd M. Michael
    Wer zu spät kommt, dem hilft auch viel Geld wenigEs gab und gibt in Deutschland einen Markt, der jahrzehntelang wie ein Naturschutzpark agieren durfte: Der Arzneimittel-Markt. Ein scheinbar unantastbares Paradies für einen Industriezweig, der das Gutmenschen-Image selbstbewusst vor sich hertrug. Geschützt durch anachronistische Regulierungen blickte man voller Mitleid auf die Konsum- und Gebrauchsgütermärkte, für die Marketeers mühsam und finanziell aufwändig Marken- und Vertriebspolitik praktizieren. Scheußlich. mehr...
  • Franz-Rudolf Esch
    Managen Sie die Kundenkontaktpunkte für die MarkeKunden haben mit Marken unterschiedliche Berührungspunkte: Bei einer Automobilmarke sind dies die Autohäuser, die Kontakte auf der Straße, die Werbung, Direct Mails, der Internetauftritt, Messen und Showrooms, die Werkstatt, die tägliche Erfahrung, Special Interest-Blätter, Testberichte, Verkäufer, Freunde oder Communities. Wie stark eine Marke Kunden beeinflussen kann, hängt von mehreren Faktoren ab. mehr...
  • Michael Brandtner
    Neue Marken braucht das Land Was ist heute die beliebteste Marken- und Marketingstrategie, auf die so gut wie jeder Konzern setzte und setzt? Die Antwort ist einfach: Markenausweitung! So war es nur logisch, dass auch Siemens mit dem guten Markennamen in das heiße Geschäft für Mobiltelefone einstieg. Und auf den ersten Blick ist das Markendach Siemens keine schlechte Herkunft für ein Mobiltelefon, speziell weil man damals gegen einen ehemaligen finnischen Mischkonzern antrat. mehr...
  • Klaus Brandmeyer
    Hört auf, Produkte zu marginalisierenSolange ich zurückdenken kann, gibt es Auseinandersetzungen zwischen Marketingmanagern und ihren Werbeagenturen über die Frage, wie prominent in einer Anzeige die Packung dargestellt werden sollte. Und immer waren die Positionen eindeutig: Die Agentur wollte es lieber kleiner, der Kunde lieber größer. Wie der Streit der Parteien ausging, war eine Frage der Überzeugungskraft und der persönlichen Stärke. mehr...
  • Bernd M. Michael
    Die erhöhte Mehrwertsteuer – ein hilfreicher SchreckSteuererhöhungen sind in der Regel schreckliche Nachrichten. Im jüngsten Fall tritt fast das Gegenteil ein: Zynisch könnte man die Erhöhung auf 19 Prozent als ziemlich gelungene Verkaufsförderungs-Aktion bezeichnen. Oder als Stimulans für Konsum. Just in time … sozusagen. Getragen von Klinsmanns Euphoriesignalen haben die Deutschen im Sommer 2006 im Überschwang eines positiven Gefühls plötzlich wieder zu kaufen angefangen. mehr...
  • Manfred Schmidt
    Wie verhält sich eine Marke gegenüber Kopien aus dem Billiglager? Die Empfehlung, dem Billig-Kopisten auszuweichen, ist verbreitet. Unter dem Motto: „Wenn dir einer näher kommt, dann geh´ woanders hin ...“ überlässt man ihm das kopierte Feld und orientiert sich selber neu. Bei diesem Ausweichmanöver verspielt man Eigenart und Wertposition. Die eigene Kundschaft spürt die Kraftlosigkeit und wird untreu. Deshalb hat ein Markenunternehmen diese Option nicht. Es muss seine eigenen Stärken stärken und sich auf sich selber besinnen. mehr...
SERVICES & SHOP

Kolumnen-Autoren

David Aaker - Der Markenguru

  • Er hat das Markenwertmodell "Aaker Model" erfunden und über 100 Artikel und 15 Bücher veröffentlicht. Als Vice Chairman berät David Aaker zudem exklusiv die Kunden der Agentur Prophet.

Michael Brandtner

  • Brandtner ist Spezialist für strategische Marken- und Unternehmenspositionierung, außerdem Associate bei Ries & Ries sowie Autor des Buches "Brandtner on Branding". Sein Blog: www.brandtneronbranding.com

Vince Ebert - Der Physiker und Kabarettist

  • Vince Ebert ist Physiker und Kabarettist und mit seinem Bühnenprogramm "Freiheit ist alles" deutschlandweit auf Tournee. Er ist zudem Kolumnist der absatzwirtschaft. Tourdaten unter www.vince-ebert.de.

Jürgen Gietl

  • Jürgen Gietl, Managing Partner bei Brand Trust, ist Spezialist für Technologiemarken, B2B-Markenführung und Markenarchitektur. Er begleitet Konzerne und mittelständische Unternehmen bei Entwicklung und Umsetzung von Markenstrategien. Er ist Autor des Buches VALUE BRANDING. Brand Trust

Jürgen Häusler

  • Jürgen Häusler ist Chairman von Interbrand Central and Eastern Europe. Der Markenexperte betreut renommierte Unternehmen in der strategischen Markenführung. Er ist Honorarprofessor für Strategische Unternehmenskommunikation an der Universität Leipzig, publiziert laufend zum Thema Marke und hält Vorträge an Universitäten, auf Kongressen und Tagungen.

Malte W. Wilkes

  • Malte W. Wilkes ist Seniorpartner der Management Consultancy Erfolgsketten Management Wilkes Stange GbR, Redner, Moderator, Diskutant, Buchautor, Pionierexperte in Customer Centricity und Ehrenpräsident des BDU Bundesverband Deutscher Unternehmensberater.