absatzwirtschaft Kolumnen von Malte W. Wilkes

  • Auch Branding ist mausetotMarketing als Denkhaltung des gesamten Unternehmens ist mausetot, lautete eine meiner Kolumnen. Nicht jedem hat diese Aussage gefallen. Und doch beweist sie sich selbst in der Realität genauso wie die nächste scheinbare Undenkbarkeit: Branding stirbt den Tod. mehr...
  • Ihre Zahlen lügenZahlen sind in der Ökonomie und im Unternehmensmanagement gleichermaßen wichtig. Das Land, das im Bruttoinlandsprodukt nicht eine bestimmte Zehntelzielmarke erreicht, kommt in Trauerstimmung. In Company Budgets müssen Planzahlen erreicht werden. Unternehmen, die im EBIT[A]= Gewinn vor Zinsen, Steuern und sogar evtl. Abschreibungen nicht gut da stehen, bestraft der Anleger. mehr...
  • Native oder naive Werbung?Natürliches Olivenöl nennen wir nativ. Nativ kann auch die Bedeutung von heimatlich oder eingeboren haben. Ein schillerndes Wort ist „nativ“ also auf jeden Fall. „Native Advertising“ soll ein neuer Schrei sein, so die Trendsetter der Werbung. Es wäre also natürliche Werbung und diese grenzt diese ja augenscheinlich von unnatürlicher Werbung ab. Und falsch ist das sicherlich nicht ... mehr...
  • Amerikaner im Marketing besser„Die Amerikaner sind im Marketing besser als die Deutschen“, so erstens Martin Richenhagen, deutscher Chef des Landmaschinenkonzerns Agco mit Sitz in Georgia, USA. Zwar konstatiert er, dass man zweitens im großen US-Heimatmarkt Wachstum leichter erzielen kann und dass drittens US-Unternehmen zu Hause leichter an Kapital kommen. Doch einen Bezug zwischen diesen drei Aussagen stellt er nicht her. mehr...
  • Marketing-Innovation im Konsens ist NonsensDer große Management-Denker Peter F. Drucker klärte uns auf: „Das Wirtschaftsunternehmen (hat) zwei – und nur diese zwei – Grundfunktionen: Marketing und Innovation“. Und natürlich trommeln zu Recht die Management-, Marketing- und Markengurus, dass spezifische Formen der Innovation erfolgsversprechend sind. David A. Aaker, ebenfalls Kolumnist an dieser Stelle, ist so einer. Dabei weist sein Blick auf ein großes Dilemma. mehr...
  • Warum die Zusammenarbeit zwischen Journalisten und Presseabteilungen scheitertUnternehmen wundern sich: Pressekonferenzen müssen mit drei Journalisten durchgeführt werden, die eigenen Themen lassen sich nicht platzieren, das Unternehmen und seine Produkte stehen für die allgemeine Premiumpresse nicht im Fokus der Berichterstattung. Was ist hier los? Sechs Thesen zu den Ursachen. mehr...
  • Nichtwähler trotzen aufdringlichen Werbern Die Bundestagswahl ist gelaufen. Die Nichtwählerquote liegt bei 26,7 Prozent. 1972 war die Wahlbeteiligung im Allzeithoch von 91,1 Prozent, 2009 betrug sie 70,8. Viel besser ist die Situation 2013 also auch nicht geworden. Obwohl Wahl-Werber alles aufgeboten haben, was sie als vom Feinsten halten. Sie schütteten die Wähler mit Marketing-Maßnahmen nur so zu: Talkrunden auf allen Kanälen, Befragungen der Spitzenkandidaten als 4-Kanal TV-Hype, Plakate im Überfluss. Dazu viele Veranstaltungen mit Tausenden Helfern, Kugelschreibern, Blümchen, Flyern. Doch ein Viertel der Deutschen verweigert sich. mehr...
  • Organspende gehört nicht in Werbers Hand Organspenderausweise gehen nicht wie geschnittenes Brot. Kriminelle ärztliche Energie soll die Schuld dafür tragen. Mediziner manipulierten Daten, um Patienten außer der Reihe zu einem Organ zu verhelfen. Doch tatsächlich wird auch in der Kommunikation getrickst und schöngeredet. Sie ist in der Hand von klassischen Werbern und PR-Leuten. mehr...
  • Corporate Customer-Kodex – Warum die Marketing-Community mehr verantworten mussNatürlich denken alle, dass Marketing für den Kunden das Beste will, ohne das eigene Geschäft aus den Augen zu verlieren. Doch so gut ist es nicht. Es wird getrickst, geschummelt und ausgesessen. Legales, Illegitimes und Kriminelles wird unter dem Fehlbegriff der "Grauzone" fröhlich panaschiert. Isoliert lösen das Unternehmen durch das Customer Centricity-System als unternehmerisches Leitsystem auf. Doch die Marketing-Community hat insgesamt eine Verantwortung. mehr...
  • Mit Streik Kunden gewinnenSicherheitspersonal, Lockführer, Müllmänner, Lehrer in Berlin, Lagerarbeiter bei Kaufland, Einzelhandelsmitarbeiter bei Karstadt, Real oder H&M, Metaller. Der Arbeitskampf als Machtmittel zur Durchsetzung der eigenen Interessen ist wieder hoch im Kurs. Letztendlich wird nur einer bestraft – der Kunde. Im Streik wird aber beim Unternehmen die Perspektive des Kunden sträflich vernachlässig. mehr...
  • Wenn der Kunde um Gnade betteltDass Kunden illegal beschummelt werden, wissen wir. Dass Kunden legal beschummelt werden, haben wir hier ausführlich diskutiert. Dass aber wohlwollende Mitarbeiter in Unternehmen, die viel auf ihre Kundenorientierung halten, selbst dann die Perspektive des Kunden nicht verstehen, wenn dieser sie auf Probleme aufmerksam macht, zeigt die mentale Blockade. Customer Centricity kämpft gegen „Gnadengesuche“ des Kunden beim Mitarbeiter. Denn er will einfach nur korrekt bedient werden. mehr...
  • Bewerben ist wie Werben - Wie Customer Centricity im Personalmarkt funktioniertPersonaler haben genauso wenig Lust, 110 Bewerbungen durchzugehen, wie Kunden 110 Produktangebote. Und darum zählen auch bei ihnen ein paar Wahrheiten: Nicht der Leistungsbeste bekommt zwingend die Stelle. Es lohnt, sich zunächst nur um das individuelle Gespräch zu bewerben, und nicht um den Job. Und darum lohnt es sich auch nicht, alles nach dem „Heini Ratgeber 0815“ aufzubauen. Denn den – haben die Mitbewerber auch schon abgeschrieben. mehr...
  • Veranstaltungen zum Change-Management enden oft in Outdoor-„Sackhüpfen“ Computer-Logbuch Sternzeit drei-null-sechs vier-komma-zwei. Wir schreiben das Jahr 12/13 - Veranstaltungen, die von Geschäftsführungen initiiert und begleitet werden, ballen sich: Jahrestagungen, Marketing- und Vertriebskonferenzen. Und wieder werden viele die Vorstandsziele nicht erreichen. mehr...
  • Over Engineering im MarketingAls over engineered bezeichnet man eine Leistung, die mit mehr Qualität und mehr Aufwand entstanden ist, als der Kunde es wirklich wünscht. Üblicherweise wird das dem Innovationsprozess zugeordnet – und dort zu oft nicht ernst genommen. Aber immer mehr betrifft es auch die Markt-Kommunikation. mehr...
  • Chief Customer Officer - der Treffpunkt der BosseIBM bringt es auf seiner Website auf den Punkt: „Wenn Sie sich ein Bild davon machen möchten, wie der Marketingbereich in Zukunft aussehen wird, sollten Sie sich mit seinen Wurzeln beschäftigen. Im Kern basierte Marketing seit jeher auf einfachen Prinzipien: den Kunden verstehen, seine Anforderungen erfüllen und dies auf eine Weise, die Vertrauen erzeugt.“ Doch IBMs Antworten sind nicht radikal genug gedacht. mehr...
  • Das Marketing führt ins Paradies – die Rechtsabteilung in die HölleEröffne kein Geschäft – wenn Du nicht lächeln kannst, sagt ein altes chinesisches Sprichwort. Marketing hat die Aufgabe, den einzelnen Kunden anzulächeln. Werbung findet Worte, die das Paradies versprechen. Vertrauensvoll wird ein Vertrag unterschrieben. Ob im privaten Bereich oder bei kleinen Unternehmen. Doch die Legal-Abteilung sieht das alles ganz anders. Vertragsparagraphen werden zur Kunden-Hölle. mehr...
  • Was nicht nur Facebook nicht verstehtJa, es gibt Tricks, den Aktienkurs zu hebeln. Weit über den Unternehmenswert hinaus. Doch dann müssen Altinhaber, Investoren und Management schon auf eine besondere Art zusammenarbeiten. Ja, es gibt Verfahren, einen Aktienkurs zu stützen. Und ja, im Allgemeinen steigen die Absatzchancen für eine Aktie, wenn eine gute Story vorhanden ist. Doch auf lange Sicht kommt es nicht auf die Aktienkunden an, sondern nur auf die Kunden des Unternehmens. mehr...
  • Kunden sind wichtiger als FrauenDas Thema "Mehr Frauen ins Management" wird in fast jeder Agenda diskutiert. Da will auch die Politik nicht zurücktreten. Selbst kleine Regionalkabinette schwingen sich zu großen Forderungen auf. mehr...
  • Diplom-Kunde als Marketing-OhrfeigeJetzt werden die ersten "Diplom-Konsumenten" ausgebildet. Der Philosoph Prof. Peter Sloterdijk bietet das als Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe an. Er spricht Menschen an, die sich gegen die Vermarktung und deren Manager wehren. Oder wie er in Abwandlung sagt: Er ist wieder da, der Konsument, der empörungsfähig blieb, weil er trotz aller Versuche, ihn zum Libido-Bündel abzurichten, seinen Sinn für Selbstbehauptung gewahrt hat. Lange hat man ihn nicht mehr gesehen, diesen informierten und empörten Kunden, der plötzlich, man begreift nicht wie, auf den Gedanken verfällt, das Marktangebot auf sich selber zu beziehen, wonach alle Unternehmensziele vom Kunden ausgehen. mehr...
  • Kundentäuschung auf legalem Weg „Es macht mich krank, wie kaltschnäuzig die Leute darüber reden, ihre Kunden abzuzocken“, so Greg Smith, Ex-Manager von Goldman Sachs, in seinem in der New York Times veröffentlichten Abschiedsbrief. Nur ein paar Tage später kommentiert der ADAC die Preissprünge der Mineralölkonzerne: „Morgens wird den Autofahrern förmlich das Geld aus der Tasche gezogen.“ Der ADAC-Präsident Peter Meyer formuliert in „Bild“, dass mit ihrer „Jo-Jo-Preispolitik“ die „Ölmultis die Autofahrer systematisch abkassieren“. Doch man sollte nicht vergessen: Auch in solchen Fällen steht hinter jedem der jeweiligen Vorstände ein Ober-Marketer. mehr...
  • „Erotisches Verhältnis zum Marktanteil“Der Marktanteil gilt als strategische Maßzahl und wesentliches Steuerungsdatum. Jubelnd wird sein Klimax, die Marktführerschaft verkündet. Doch sind beide Größen wirklich bedeutsam? Customer Centricity findet „nein“ und eine andere Antwort: McKinsey´s Thron wackelt. Der Kampf um die Marktführerschaft im Beratungsgeschäft wird härter, so die aktuelle Meldung. KPS bezeichnet sich dagegen als Marktführer für Transformationsberatung. Confiserie-Spezialist Hussel spricht von sich als Marktführer im deutschen Süßwarenfachhandel. Bayer will den globalen Marktanteil ausbauen, Henkel die Marktanteile in den reifen Märkten mehr...
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Kolumnen-Autoren

David Aaker - Der Markenguru

  • Er hat das Markenwertmodell "Aaker Model" erfunden und über 100 Artikel und 15 Bücher veröffentlicht. Als Vice Chairman berät David Aaker zudem exklusiv die Kunden der Agentur Prophet.

Michael Brandtner

  • Brandtner ist Spezialist für strategische Marken- und Unternehmenspositionierung, außerdem Associate bei Ries & Ries sowie Autor des Buches "Brandtner on Branding". Sein Blog: www.brandtneronbranding.com

Vince Ebert - Der Physiker und Kabarettist

  • Vince Ebert ist Physiker und Kabarettist und mit seinem Bühnenprogramm "Freiheit ist alles" deutschlandweit auf Tournee. Er ist zudem Kolumnist der absatzwirtschaft. Tourdaten unter www.vince-ebert.de.

Jürgen Gietl

  • Jürgen Gietl, Managing Partner bei Brand Trust, ist Spezialist für Technologiemarken, B2B-Markenführung und Markenarchitektur. Er begleitet Konzerne und mittelständische Unternehmen bei Entwicklung und Umsetzung von Markenstrategien. Er ist Autor des Buches VALUE BRANDING. Brand Trust

Jürgen Häusler

  • Jürgen Häusler ist Chairman von Interbrand Central and Eastern Europe. Der Markenexperte betreut renommierte Unternehmen in der strategischen Markenführung. Er ist Honorarprofessor für Strategische Unternehmenskommunikation an der Universität Leipzig, publiziert laufend zum Thema Marke und hält Vorträge an Universitäten, auf Kongressen und Tagungen.

Malte W. Wilkes

  • Malte W. Wilkes ist Seniorpartner der Management Consultancy Erfolgsketten Management Wilkes Stange GbR, Redner, Moderator, Diskutant, Buchautor, Pionierexperte in Customer Centricity und Ehrenpräsident des BDU Bundesverband Deutscher Unternehmensberater.